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Gegen Rosdorf soll Heimsieg her / Duell starker Abwehrreihen

VfL will Titelträume zerstören

Hameln. „Die gute Leistung gibt uns ein Fundament für die restlichen Partien“, zieht Henning Sohl, Trainer des Handball-Oberligisten VfL Hameln, Zuversicht aus der ärgerlichen Niederlage beim Top-Team MTV Vorsfelde und blickt dem Endspurt optimistisch entgegen. „Wir haben noch vier Heimspiele. Die wollen wir alle gewinnen“, gibt der Chefcoach die Parole aus.

veröffentlicht am 24.04.2015 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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Doch schon die heutige Aufgabe gegen die HG Rosdorf-Grone (19.15 Uhr, Halle Afferde) wird nicht einfach. Der Tabellendritte hat bei 34:14 Punkten fünf Zähler Rückstand auf Spitzenreiter HSG Nienburg und darf sich im Meisterschaftskampf keine Niederlage mehr erlauben. Der VfL könnte somit im Fall eines Heimsieges die letzten vagen Titelträume der Göttinger Vorstädter zerstören. Verzichten muss der VfL (27:21 Punkte) weiterhin auf den am Ellenborgen verletzten Torben Höltje, der sich einer MRT-Untersuchung unterziehen wird. Danach wird sich entscheiden, ob der 26-Jährige in dieser Saison überhaupt noch einmal mitwirken kann. Für Höltje wird Johannes Evert aus der zweiten Mannschaft den Kader komplettieren.

Lange Zeit hatten die Hausherren die beste Abwehr der Liga. Diesen Rang hat die HG Rosdorf-Grone mit lediglich 553 Gegentreffern dem VfL (620) inzwischen abgelaufen. Dazu weisen die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss, die in dieser Saison erstmals seit vielen Jahren aus der Rolle der „grauen Maus“ hinaustraten, die weitaus beste Tordifferenz auf und könnten im Fall eines Auswärtserfolges sogar den MTV Vorsfelde vom zweiten Platz verdrängen. „Gegen die überragende Deckungsreihe der Göttinger wird es für uns alles andere als einfach. Wir müssen da insgesamt sehr clever agieren, wenn uns die Revanche für die 22:26-Hinspielniederlage gelingen soll“, orakelt VfL-Coach Henning Sohl und bezeichnet das Match „als eine echte Herausforderung“. Doch die Stärken der auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzten HG Rosdorf-Grone liegen eher in eigener Halle. Auswärts kam die junge Truppe bislang nicht über 10:12 Punkte hinaus. Die negative Bilanz sollte der VfL versuchen auszunutzen und seine gute Serie auf gewohntem Terrain der Sporthalle Afferde (17:5 Zähler) weiter aufpolieren.



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