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Koß hofft gegen Hohnhorst auf Backhaus

VfL will neue Serie starten

Hameln. Die bittere Niederlage aus dem Spitzenspiel und das damit verbundene Ende der Titelträume in der Handball-Oberliga hat der VfL Hameln verkraftet. „Wir müssen uns überhaupt keinen Vorwurf machen. Meine Mannschaft hat kämpferisch eine Top-Leistung gezeigt. Am Ende haben uns Kraft und Konzentration gefehlt“, blickt Trainer Sönke Koß zurück und glaubt nicht mehr daran, dass sich der Northeimer HC die Butter noch vom Brot nehmen lässt.

veröffentlicht am 21.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

„Acht Punkte Vorsprung und ein um 146 Treffer besseres Torverhältnis sind schon eine Hausnummer.“ Weiter will sich der Chefcoach mit der Vergangenheit aber auch nicht beschäftigen, sondern richtet das Augenmerk auf die kommende Aufgabe, „denn da steht uns mit dem Heimspiel gegen Hohnhorst/ Haste gleich der nächste Kracher ins Haus. Insofern haben wir keine Zeit mehr, irgendwelchen Dingen nachzutrauern“. Das Derby wird am Samstag (19.15 Uhr) in Afferde angepfiffen. Der VfL will unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren und den zweiten Platz (28:10 Punkte) verteidigen. Denn es bestehen berechtigte Hoffnungen, dass aus dem gut gefüllten Lazarett Florian Backhaus nach seiner Nasen-Operation wieder ins Team zurückkehrt. „Florian würde unserem Spiel guttun“, orakelt Sönke Koß, der von seiner Mannschaft erwartet, „dass wir unsere Chancen konsequenter nutzen und in der Deckung richtig zupacken“. Hohnhorst/Haste rangiert mit 23:15 Punkten auf Platz sieben. Eine bessere Platzierung wurde durch die jüngsten Heimniederlagen gegen den Lehrter SV und TV Jahn Duderstadt leichtfertig verspielt.

Kurioserweise haben die Schaumburger mit 13:7 Zählern ohnehin eine bessere Bilanz in fremden Hallen als in der eigenen Arena. Insofern sollte sich der VfL warm anziehen, denn die Gäste reisen mit einer erfahrenen Riege an und stellen eine sehr gepflegte 6:0-Deckung, die es erst einmal zu knacken gilt. Am Samstag gibt es auch ein Wiedersehen mit dem früheren Hamelner Spielmacher Sebastian Reichardt. Die SG Hohnhorst/Haste befindet sich übrigens auf Abschiedstournee, denn zur kommenden Saison wird es eine Fusion mit der HSG Schaumburg-Nord geben. Die beiden bisherigen Rivalen wollen die Kräfte bündeln. Die Oberliga kann sich also auf ein neues Schwergewicht einstellen.



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