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Handball: 21:21 – VfL verspielt in Schaumburg 17:10-Führung

VfL verdaddelt den Sieg

WALTRINGHAUSEN. Handball-Oberligist VfL Hameln verdaddelte bei der HSG Schaumburg-Nord den schon fast sicher geglaubten Auswärtssieg. Das Team von Frank Huchzermeier gab in der zweiten Halbzeit eine Sieben-Tore-Führung (17:10) aus der Hand. Am Ende fühlte sich das 21:21 für die Hamelner wie eine Niederlage an.

veröffentlicht am 29.10.2017 um 12:48 Uhr
aktualisiert am 29.10.2017 um 15:50 Uhr

VfL-Keeper Zsolt Kovacs hat in Schaumburg gut gehalten, konnte aber den Hamelner Sieg nicht festhalten. Foto: nls/Archiv
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Was ist mit den Oberliga-Handballern des VfL Hameln los? Schon bei der „völlig unnötigen“ 22:23-Heimpleite gegen den Lehrter SV gab der VfL eine Vier-Tore-Führung aus der Hand. Und gegen die HSG Schaumburg-Nord reichte den Hamelnern selbst ein Sieben-Tore-Vorsprung nicht zum Sieg. Das 21:21 (8:12) gegen die in dieser Saison noch ungeschlagenen Schaumburger fühlte sich für das Team von Trainer Frank Huchzermeier wie eine Niederlage an.

Die Hamelner stecken als Vize-Meister der Vorsaison als Tabellenneunter (6:8 Punkte) jetzt erst einmal im Niemandsland der Tabelle fest und haben die Chance verpasst, Boden gutzumachen.

„Mit ganz viel Pech können wir dieses Spiel sogar noch verlieren“, war Hamelns Coach nach dem Remis bedient, denn der VfL verspielte in den letzten 20 Minuten eine komfortable 17:10-Führung.

„Es kann nicht sein, dass man so ein Spiel noch aus der Hand gibt“, ärgerte sich Huchzermeier, dessen Team in der ersten Hälfte nur acht Gegentore kassierte. „Damit war ich zufrieden. Zsolt Kovacs hat gut gehalten und mit Heiko Heemann hatten wir in der Abwehr eine deutliche Verstärkung dabei. Er hat uns mit seiner körperlichen Präsenz gut getan. Generell hat mit der Abwehrverbund gefallen.“ Nach dem Seitenwechsel knüpfte der VfL zunächst an die starke erste Hälfte an, dann kam der Einbruch. Die Schaumburger nutzten die Fehler der Hamelner eiskalt aus und sicherten sich 38 Sekunden vor Schluss durch das Last-Minute-Tor von Philip Reinisch das Remis. „Von den 21 Gegentoren waren zwölf oder 13 Tempogegenstöße dabei. Es waren viele unvorbereitete Einzelaktionen dabei, die uns den Sieg gekostet haben. Das ist unser großes Manko“, so Huchzermeier.

Information

Die Torschützen

VfL Hameln: Jannis Pille (5), Oliver Glatz (5/3), Patrick Künzler, Sebastian Maczka (3), Torben Höltje (2), Johannes Evert, Daniel Maczka, Jannik Henke (je 1).

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