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Heute geht’s los: Erstes Heimspiel für Hamelns Oberliga-Handballer gegen Schaumburg-Nord

VfL startet ohne klares Saisonziel

Hameln. Ohne Schweiß kein Preis: Bis zu sechsmal pro Woche trainierten die Oberliga-Handballer des VfL Hameln, um für den Saisonstart fit zu sein. „Der schönste Tag der Vorbereitung ist immer der letzte“, sagt Björn Schubert, der froh ist, „dass ich die Vorbereitung nicht mitmachen musste.“ Denn nach dem Ende seiner Spielerkarriere wechselte Schubert ins Management des VfL, der mit einem neuen Slogan („Aus Hameln – In Hameln – Für Hameln“) in die Saison startet und damit schon einmal unmissverständlich klarmacht, wer in Hameln das „Hausrecht“ hat. Von der nahezu zeitgleich stattfindenden Partie der HF Springe in der Rattenfänger-Halle lassen sich die Hamelner keinesfalls irritieren und bauen auf ihr treues Publikum. „Wir haben eine tolle Mannschaft, auf die sich die Fans freuen können. Das sind alles unsere Jungs und es macht ein Riesenspaß mit ihnen“, betont Trainer Henning Sohl und verspricht, „dass wir ein begeisterndes Spiel abliefern wollen. Unabhängig davon, wie es am Ende ausgeht“. Denn zum Auftakt steigt heute um 19.15 Uhr in der Sporthalle Afferde gleich das Derby gegen die HSG Schaumburg-Nord. „Das ist der richtige Maßstab zum Start. Es gibt sicherlich leichtere Aufgaben, auch wenn wir letzte Saison vier Punkte gegen den Gegner gemacht haben“, sagt Sohl. Der 44-Jährige schätzt die Schaumburger, die in der Vorsaison mit einem Punkt hinter dem VfL Tabellensechster waren, diesmal um einiges stärker ein. Das letzte Testspiel verloren die Hamelner mit 26:29 bei der HSG Augustdorf/ Hövelhof und hatten dabei noch reichlich Sand im Getriebe. Einer misslungenen Generalprobe folgt aber bekanntlich eine gelungene Premiere. „Ab sofort bin ich ein Freund dieser These“, grinst der Chefcoach und zeigt sich unabhängig von dem Resultat mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden, mahnt aber vor überzogenen Erwartungen, „denn das Einarbeiten und Einfügen der sechs jungen Leute wird sicherlich die ganze Saison andauern“.

veröffentlicht am 05.09.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Insofern gibt es hinsichtlich eines Saisonzieles auch keine konkrete Vorgabe: „Wir haben mit dem Umbruch den richtigen und notwendigen Weg für den Verein eingeschlagen. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Deshalb spielt die Tabellenposition eine nicht ganz so wichtige Rolle. Wir haben da überhaupt keinen Druck, richten unser Augenmerk eher schon auf die übernächste Spielzeit. Dann wollen wir oben mal anklopfen.“ Für Sohl geht es in erster Linie darum, die richtige Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern zu finden. Neben dem Langzeitverletzten Nils Colussi fällt noch Daniel Maczka aus, bei dem eine alte Bänderverletzung im Fuß wieder aufgebrochen ist. Sorgen bereitet dem Trainer noch die Defensivleistung: „In den letzten Jahren war die Abwehr unser Prunkstück. Wir hatten immer eine der stärksten Deckungen. Mit den jungen Leuten haben wir da noch nicht ganz die Stabilität, was aber völlig normal ist.“



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