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Wachwechsel in der Landesliga

VfL II stürzt ab – TSG rutscht hoch

HAMELN-PYRMONT. Wie gewonnen, so zerronnen. Die Tabellenführung in der Handball-Landesliga war für den VfL Hameln II nur eine Momentaufnahme. Der VfL stürzte beim TuS Bothfeld mit 31:38 ab. Besser machte es die TSG Emmerthal, die mit einem 28:26-Heimerfolg gegen Stadtoldendorf zurück auf den Spitzenplatz rutschte.

veröffentlicht am 15.01.2017 um 19:28 Uhr

Emmerthals fünffacher Torschütze Ernestas Vaicys. nls
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Die TSG tat sich eine Halbzeit schwer. Und sorgte bei den Zuschauern selbst nach einer soliden 27:23-Führung erneut für das große Zittern. Stadtoldendorf verkürzte noch einmal auf 27:26. Sehr zum Unwillen von Trainer Christian Raddatz: „Wir hätten es nicht so spannend machen müssen. Aber wir haben zu viele Chancen ausgelassen und waren nach der Führung in der Abwehr zu schläfrig.“ Nicht so Youngster Niklas Colusso, der mit fünf Toren eine starke Vorstellung ablieferte. Weiter trafen Jan Owczarski (8/4), Ernestas Vaicys (5), Gordon Wahl (3), Lukas Huchthausen (3), Arnold Schorich (2), Ricardo Müller (1) und Konrad Spickermann (1).

Beim VfL II lief in Bothfeld nicht viel zusammen. Die Vorentscheidung fiel schon vor der Pause, als sich die TuS-Handballer auf 15:9 absetzen konnten. Daran konnten auch Torjäger Johannes Evert, der mit 15 Treffern eine überragende Quote hatte, und Daniel Maczka (7) nichts ändern. Ansonsten blieb die Torschützenliste der enttäuschten VfLer übersichtlich. Es trafen nur noch Nils Colussi (4), Alexander Nitschke (2), Sebastian Maczka (1), Lukas Röpke (1) und Lars Trant (1).

Die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf hatte den Heimsieg gegen Langenhagen eigentlich fest vor Augen, als Rasmus Meier sechs Minuten vor dem Abpfiff zum 33:28 traf. Doch es kam anders. Plötzlich lief gar nichts mehr im Vorwärtsgang. Kurzum : Die HSG hatte ihr Pulver verschossen. Die Gäste dagegen nicht und so schafften sie in allerletzter Sekunde noch den glücklichen Ausgleich zum 33:33-Endstand. Für Trainer Frank-Michael Wahl, der wegen der Verletzungsmisere mit nur sieben Feldspielern auskommen musste, ein ganz bitterer Punktverlust: „Der fühlt sich wie eine Niederlage an.“ Tore: Ruben Bormann (8/2), Christoph Bauer (7/1), Sebastian Kalt (6/1), Fabian Weidemann (4), Jan Priebe (3), Björn Herrmann (3), Rasmus Meier (2).

Der MTV Rohrsen schlug sich beim Tabellendritten HSC Hannover zwar wacker, konnte die 25:28 (10:17)-Niederlage aber nicht verhindern und bleibt Schlusslicht. Nach einer enormen Steigerung in der zweiten Halbzeit schnupperte der MTV in der 46. Minute (21:22) sogar kurzfristig an einem besseren Ergebnis. Doch der HSC ließ nicht locker und brachte die Punkte am Ende noch sicher nach Hause. Auffälligster Torschütze war Mats Busse mit zehn Treffern. Bastian Reinecke (7), Niclas Sterner, Dennis Werner (je 2), sowie Adam Florczak, Christian William, Stefan Kunze und Marcel Krüger (je 1) teilten sich die übrige Ausbeute. kf/ro



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