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Pokalniederlage gegen Vinnhorst / Auch Emmerthal verpasst Achtelfinale

VfL Hameln raus ohne Applaus

Hameln. Den Wettbewerb um den HVN-Pokal haben die Handballer des VfL Hameln und der TSG Emmerthal frühzeitig abgehakt. In der 2. Runde verlor der VfL gegen TuS Vinnhorst, die TSG Emmerthal gegen den MTV Großenheidorn.

veröffentlicht am 01.11.2015 um 20:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Den Einzug ins Achtelfinale des ungeliebten HVN-Wettbewerbs verpasste Oberligist VfL Hameln, denn das entscheidende Spiel beim Vierer-Turnier in Hannover endete mit einer 30:33 (15:15)-Niederlage gegen den Landesligisten TuS Vinnhorst. Im ersten Spiel gelang dem VfL ein 36:22 (17:7) gegen Barsinghausen. „Was die aufgeboten hatte, erinnerte mehr an eine Herz-Rhythmus-Gruppe denn an eine Handball-Mannschaft“, hatte VfL-Betreuer reiner Glatz schnell erkannt. Sonderlich traurig war nach dem Ausscheiden im VfL-Team wohl niemand, allein Torwart-Trainer Bernd Ricke sah den Auftritt positiv. Mit seinen 56 Jahren durfte er noch einmal ran. „Ein starker Auftritt“, sagte VfL-Betreuer Reiner Glatz nach seinem Einsatz, bei dem Ricke sogar als Torschütze (2/1) glänzte. Im Tor der Hamelner vertrat Robin Hübner die beiden etatmäßigen Keeper Frank Rosenthal und Tim Heisterhagen. Und auf dem Parkett setzte Oliver Glatz, der Henning Sohl (Urlaub) auf der Trainerbank vertrat, vor allem auf seine junge Garde. Haupttorschützen waren in beiden Begegnungen waren Dominik Niemeyer (10), Patrick Künzler (9), Adnan Jasarevic (8), Tim Jürgens und Sebastian Maczka (beide 7).

Landesligist TSG Emmerthal konnte den Heimvorteil in der 2. Pokalrunde ebenfalls nicht zum Weiterkommen nutzen. Die TSG startete zwar mit einem 25:24-Sieg gegen Verbandsligist GW Himmelsthür, doch im Finale blieb die Überraschung gegen den zwei Klassen höher spielenden MTV Großenheidorn aus. Der Oberligist, der sein erstes Spiel mit 30:23 gegen Herrenhausen/Stöcken schon klar gewonnen hatte, hielt auch die Emmerthaler auf Distanz und zog mit einem 26:19-Erfolg in die Runde der letzten 16 Teams ein. Am Ende kein Beinbruch für die Mannschaft von Trainer Christian Raddatz. Der nutzte die Pokalrunde auch, um auf einige Positionen personelle Varianten zu testen. Dabei gönnte er vor allem seinen jungen Spielern deutlich mehr Spielanteile. „Das ist durchaus gelungen“, konnte Handball-Chef Stephan Kutschera feststellen.



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