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24:20-Auswärtssieg beim SV Alfeld

VfL Hameln jetzt Spitzenreiter!

Handball (jko). Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln erobern mit dem 24:20-Sieg in Alfeld die Tabellenführung zurück.  

veröffentlicht am 03.02.2013 um 19:21 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

Sönke Koß

Handball (jko). "Wir sind der absolute Gewinner des Wochenendes", strahlte Trainer Sönke Koß durch die Alfelder BBS-Halle, in der die zahlreich mitgereisten Fans fast für Heimspielatmosphäre sorgten. Der VfL Hameln nutzte den Patzer des bisherigen Tabellenführers MTV Soltau (23:27 bei HF Helmstedt-Büddenstedt) und ist nach dem hart erkämpften aber verdienten 24:20 (13:11)-Auswärtssieg beim SV Alfeld neuer Spitzenreiter der Oberliga. Dabei stand die Partie zunächst unter keinem guten Stern. Heiko Heemann und Thorben Kanngießer waren grippegeschwächt und benötigten viele Pausen, was sich auch in der Angriffsleistung niederschlug. "Durch die Umstellungen haben wir uns etliche technische Fehler erlaubt", sagte Teamsprecher Reiner Glatz. Dazu hatte sich Tobias Walter im Abschlußtraining einen Muskelfaserriss zugezogen und konnte gar nicht mitwirken. Von Beginn an hatte der VfL aus starker Deckung heraus das Heft in der Hand und lag bis zum 13:9 sogar mit vier Treffern in Führung. Bis zur Pause konnte Alfeld noch auf "zwei" verkürzen, weil die Hamelner im Angriff einige Chancen liegen ließen. Nach der Pause gelang den Hausherren beim 16:16 erstmals der Ausgleich, in Führung gehen konnte die Siegesmund-Truppe, bei der Maximilian Zech (8) am besten traf, allerdings nie. Die Entscheidung fiel zwischen der 50. und 52. Minute, als sich der VfL von 19:18 auf 21:18 absetzte und den Vorsprung nicht mehr aus der Hand gab. Eine überragende Partie zeigte Torwart Frank Rosenthal. "Frank hat uns in einigen Situationen den Arsch gerettet", meinte Glatz. Bestnoten verdienten sich weiterhin Oliver Glatz, der nervenstark alle Siebenmeter verwandelte, sowie Regisseuer Jannik Henke, der immer auf die Alfelder Nahtstellen ging. Trainer Koß gab zwar zu Protokoll, "dass wir nicht unsere beste Leistung abgeliefert haben", war aber dennoch rundum zufrieden: "Wir haben nie hinten gelegen. Die Mannschaft kann stolz auf sich sein!" VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Glatz (7/6), Henke (5), Wood (4), Höltje (3), Kanngießer (2), Engelhard (2), Heemann (1), Künzler, Jasper Pille, Hertel, Scherer, Colussi.



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