weather-image
11°
Handball-Oberliga: Hamelner reisen zur noch ungeschlagenen HSG Schaumburg-Nord

VfL droht Anschluss zu verlieren

HAMELN. Den Saisonstart haben sich die Oberliga-Handballer des VfL Hameln bestimmt anders vorgestellt. Der Vize-Meister der Vorsaison ist nach sechs Spieltagen mit 5:7 Punkten nur Achter.

veröffentlicht am 27.10.2017 um 16:15 Uhr

Fällt aus: André Brodhage (VfL Hameln). Foto: Luksch
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Zuletzt kassierte das Team von Trainer Frank Huchzermeier eine „völlig unnötige“ 22:23-Heimniederlage gegen den Lehrter SV. Selbst eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung reichte den Hamelnern nicht zum Sieg, den der neue VfL-Coach vorher gefordert hatte: „Für uns kommt nichts anderes als ein Heimsieg infrage.“ Umso größer war hinterher die Enttäuschung bei ihm und seinen Spielern. Denn eigentlich sollte die Saison nach der Verletzungsmisere mit einem Heimsieg gegen Lehrte so richtig losgehen. Daraus wurde nichts. Vor dem schweren Auswärtsspiel gegen die HSG Schaumburg-Nord (Samstag, 18 Uhr) erneuert Huchzermeier seine Vorgabe: „Es muss jetzt langsam losgehen.“ Denn sonst ist der Zug nach oben für die Hamelner erst einmal abgefahren. Der VfL hat schon jetzt sieben Pluspunkte Rückstand auf Tabellenführer MTV Vorsfelde (12:2) und fünf auf die beiden Verfolger, MTV Großenheidorn und die Schaumburg-Nord (je 10:10:2). Wenn der VfL auf das Top-Trio in der Tabelle Boden gutmachen will, muss ein Sieg gegen die Schaumburger her. Wird aber schwer, denn der Tabellendritte (vier Siege, zwei Remis) hat als einziges Team in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

Dass Kapitän Torben Höltje wieder verstärkt auftretende Knieprobleme hat und auch André Brodhage am Samstag ausfällt, macht die schwere Aufgabe nicht einfacher. „Wir werden auf jeden Fall versuchen, Schaumburg als erste Mannschaft zu schlagen“, kündigt Huchzermeier selbstbewusst an. Der VfL-Coach weiß aber auch, „dass die HSG mit breiter Brust gegen uns antreten wird“.

Der Respekt vorm nächsten Gegner ist jedenfalls groß: „Mit Andreas Lüer und Nikolai Hengst verfügt Schaumburg über einen starken Rückraum. Dazu hat die HSG mit Fynn Graafmann einen super Mittelmann aus Barsinghausen bekommen und ist auch am Kreis stark besetzt“, so Huchzermeier. „Wir wissen, wie die HSG spielt. Schaumburg ist sehr kompakt und entwickelt viel Tempo nach vorne. Das gilt es zu unterbinden.“ Dazu müssen die Hamelner laut Huchzermeier ihr Rückzugsverhalten im Vergleich zum Lehrte-Spiel stark verbessern: „Das war in der zweiten Halbzeit gegen Lehrte miserabel.“

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare