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Hamelns Coach Hajo Wulff: „Die SG Hohnhorst/Haste ist ein gefährlicher Gegner“

VfL bittet zum Duell der Frustrierten

Handball (jko). Tristesse pur – das waren zuletzt nun wirklich nicht die Wochen des VfL Hameln. Nach einer Serie von 3:7 Punkten ist der Oberligist auf Platz acht abgestürzt. Geht da noch was nach oben? Wohl nur dann, wenn der ehemalige Bundesligist am Sonnabend (19.15 Uhr) in der Halle Nord im Duell der Frustrierten gegen die SG Hohnhorst/Haste einen Sieg einfährt.

veröffentlicht am 17.03.2011 um 16:36 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

Handball (jko). Tristesse pur – das waren zuletzt nun wirklich nicht die Wochen des VfL Hameln. Nach einer Serie von 3:7 Punkten ist der Oberligist auf Platz acht abgestürzt. Geht da noch was nach oben? Wohl nur dann, wenn der ehemalige Bundesligist am Sonnabend (19.15 Uhr) in der Halle Nord im Duell der Frustrierten gegen die SG Hohnhorst/Haste einen Sieg einfährt. „Wir sind unter Druck und es wird auch Zeit, dass wir mal wieder gewinnen“, redet Trainer Hajo Wulff Klartext. Was den Chefcoach besonders wurmt, sind die drei jüngsten Niederlagen gegen Northeim, Großburgwedel und Alfeld. Allesamt Klubs aus der Spitzengruppe und somit einer Tabellenregion, wo eigentlich der VfL mitmischen wollte.

Insofern waren die letzten Wochen auch ein Indiz dafür, dass Anspruch und Wirklichkeit bei Hamelns Handballern auseinanderklaffen. „Es sind immer wieder so kleine Fehler und Dummheiten wie zum Beispiel Zeitstrafen beim Zurücklaufen, die sich am Ende so summieren, dass wir uns immer selbst um den Lohn bringen“, meint Wulff. Für den 38-Jährigen Dinge, „die man nicht trainieren kann, die nur jeder Spieler bei sich selbst abstellen kann“. Um seine Schützlinge wieder auf Kurs zu bringen, wurde unter der Woche kurzerhand eine gemeinsame Übungseinheit mit dem TBV Lemgo II, Spitzenreiter der Oberliga Westfalen, angesetzt. „Ich hoffe, dass es was bringt“, wünscht sich Wulff, der wieder auf den zuletzt wegen Magen-Darm-Grippe fehlenden Torhüter Nils Grote zurückgreifen und somit Bestbesetzung aufbieten kann. Aber auch der Tabellenzehnte Hohnhorst/Haste wollte eigentlich deutlich weiter vorne im Klassement mitmischen. Nach einer 3:9-Minusserie wird daraus nun auch nichts mehr werden.

Fast logisch, dass in der neuen Saison ein Umbruch stattfinden wird. Der Vertrag von Spielertrainer Stefan Schmidt-Kolberg wird nicht verlängert, Nachfolger wird Jörg Schröder. Auch einige Spieler werden den Klub vermutlich verlassen, da der Verein zusammen mit Schröder ein anderes Konzept verfolgen möchte. Das Hinspiel entschied Hohnhorst/Haste äußerst glücklich und erst nach umstrittener Schiedsrichterentscheidung mit 33:32 für sich. „Dafür wollen wir Revanche“, macht Wulff unmissverständlich klar, schränkt aber auch ein: „Die SG ist immer ein gefährlicher Gegner und wir zurzeit leider nicht die Mannschaft, vor der man Angst haben muss.“



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