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Ex-Hamelner Torjäger als Trainer mit Dingelbe auf Erfolgskurs / Koß bangt um Trio

Versalzt Peter Gerfen dem VfL die Suppe?

Handball (jko/ro). Unverhofft kommt oft, und so trifft der VfL Hameln heute Abend (19.30 Uhr) in der Sporthalle von Schellerten mit Peter Gerfen einen alten Bekannten aus glanzvolleren Handball-Zeiten wieder. Auch die TSG Emmerthal wird sich noch gut an die Dienste des Rechtsaußen erinnern. Nach seinem Gastspiel in Kirchohsen und einem Intermezzo bei der HSG Schaumburg-Nord verschwand der einstige Torschützenkönig der Bundesliga aber in der Versenkung.

veröffentlicht am 27.04.2012 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

Nun ist er wieder aufgetaucht, und zwar als Trainer beim Hamelner Kontrahenten TV Eiche Dingelbe. Seit der 42-Jährige das Amt im Januar von Vorgänger Kay Kühnel übernommen hat, ging es beim damaligen Tabellenletzten im Abstiegskampf nur noch bergauf. Und nach dem jüngsten 32:31-Triumph in Großenheidorn haben die Eichen als Zehnter (19:29 Zähler) den Klassenerhalt quasi in der Tasche. Der große Druck ist weg, das Team von Peter Gerfen kann nun befreit aufspielen und wird es dem VfL sicherlich wesentlich schwerer machen als bei der 21:33-Niederlage im Hinspiel. Alleine auch schon deshalb, weil Hamelns Trainer Sönke Koß ein paar Personalprobleme plagen. Neben den Langzeitverletzten Björn Schubert und Sven Hylmar fehlten während der Woche mit Jannis Pille, Dean Wood und Marcel Engelhard gleich weitere Spieler grippegeschwächt im Training. „Ich hoffe, dass alle drei einsatzbereit sind“, bleibt Koß aber Optimist. Der Tabellenzweite hat die Niederlage in Nienburg derweil aufgearbeitet und abgehakt.

„Wir dürfen unser bislang gutes Saisonergebnis jetzt nicht noch leichtfertig aus der Hand geben“, fordert Koß im Hinblick auf die angepeilte Vizemeisterschaft von seinen Schützlingen nicht nur volle Konzentration, sondern auch eine enorme Leistungssteigerung. Denn: Dingelbe gilt als äußerst heimstark, ist seit sechs Heimspielen unbesiegt.

Jetzt Trainer beim TV Jahn Dingelbe: Peter Gerfen.

Foto: nls



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