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Alfeld mit neuem Trainer / Heemann wieder fit

Verdirbt Schönemeier auch Hameln die Laune?

Hameln. Den Start ins neue Jahr hatte sich Handball-Oberligist VfL Hameln ganz anders vorgestellt. 2:4 Punkte als Januar-Ausbeute sind reichlich mager. Deshalb muss der VfL zum Rückrundenstart nun wieder die Kurve kriegen und am Sonntag das Nachbar-Duell bei der SV Alfeld siegreich gestalten. Anwurf ist um 17 Uhr in der BBS-Halle. Personell rechnet der Chefcoach Henning Sohl mit seinem kompletten Kader. Torben Höltje und Georg Brendler legten aufgrund grippaler Infekte zwar eine Trainingspause ein, werden aber auflaufen können. Auch Kreisläufer Heiko Heemann steht nach auskuriertem Magen-Darm-Infekt wieder zur Verfügung. Sohl betrieb unter der Woche „Seelenpflege“. „Es hätte nichts gebracht, nach der Niederlage gegen Hildesheim noch draufzuhauen“, meint der 43-Jährige und hat aus der Partie folgende Erkenntnisse gezogen: „Gegen körperlich überlegene Gegner tun wir uns sehr schwer. Und wenn uns dann noch zwei Säulen wie Torben Höltje und Heiko Heemann wegbrechen, haben wir ein Problem. Gerade die beiden sind für uns momentan nicht zu ersetzen.“ Von der Papierform her ist der VfL trotzdem klarer Favorit beim abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten SV Alfeld (5:25 Punkte). Hier warf Trainer Jens Schuboth Ende des Jahres das Handtuch und wurde durch Ralph Schönemeier ersetzt. Der 51-Jährige ist auch in der hiesigen Region aus seiner Zeit als Coach bei HO-Handball und der TSG Emmerthal kein Unbekannter. Unter seiner Regie holten die Alfelder dann auch gleich 3:3 Punkte. Mit Andreas Lüer vom TSV Burgdorf II wurde zudem auch ein neuer Spieler verpflichtet. Er soll für mehr Alternativen im Rückraum sorgen. Dort war bislang Maximilian Zech, mit 102 Treffern Dritter der Torschützenliste, Alleinunterhalter. „Das Alfelder Spiel steht und fällt mit Maxi Zech. Gegen den müssen wir uns definitiv etwas einfallen lassen“, hat Sohl erkannt. jko

veröffentlicht am 30.01.2015 um 15:07 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Schönemeier


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