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Selbst bei einem Derby-Sieg über den VfL Hameln muss Stadtoldendorf zittern

Verabschiedet sich Hensel als Absteiger?

Stadtoldendorf. Mit dem Duell beim TV 87 Stadtoldendorf beschließt der VfL Hameln am Sonnabend ab 17 Uhr die Saison in der Handball-Oberliga. „Zum Abschluss noch einmal ein schönes Derby ist doch prima“, freut sich Trainer Sönke Koß auf das Match. Der vierte Platz ist fix, trotzdem hat sich der VfL für den stets brisanten Schlagabtausch einiges vorgenommen. Der Chefcoach gibt deshalb auch das Ziel aus, „dass wir das Ding unbedingt gewinnen wollen, um mit einer positiven Auswärtsbilanz aus der Saison zu gehen“. Die steht derzeit bei 14:14 Punkten. Zusätzliche Brisanz erlangt das Derby auch dadurch, dass auf der Bank der Hausherren mit Michael Hensel ein bekanntes Gesicht sitzt. Der ehemalige Coach der Rohrsener Frauen löste vor Wochen Jens Klingemann ab und kennt die Hamelner Truppe aus dem Effeff. Die Mission „Klassenerhalt“ wird aber wohl auch Hensel nicht erfüllen können. Denn für Stadtoldendorf gibt es nur noch eine theoretische Chance. Dazu müsste der derzeitige Drittletzte (14:44 Punkte) nicht nur gewinnen, sondern gleichzeitig auch auf einen Ausrutscher des MTV Warberg (16:42 Zähler), der Schlusslicht SV Aue Liebenau zu Gast hat, hoffen. In diesem Fall würde der TV 87 aufgrund des besseren Torverhältnisses mit den Warbergern die Plätze tauschen und wäre dann gerettet.

veröffentlicht am 31.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Das HVN-Präsidium ist derweil dem Wunsch der Vereine, es in der kommenden Spielzeit bei 16 Teams zu belassen, nicht nachgekommen. Die Oberliga wird somit – wie auch in den Durchführungsbestimmungen festgelegt – auf 15 Vereine reduziert. Deshalb müssen diesmal drei Teams die 4. Liga verlassen. Aber egal, ob Klassenerhalt oder Abstieg, für Michael Hensel ist nach dem Abpfiff Schluss. „Das war ein reiner Freundschaftsdienst. Danach will ich mich anderen Dingen widmen, wie ich es eigentlich schon nach meinem Abschied in Rohrsen vorhatte.“ jko

Michael Hensel muss mit dem TV Stadtoldendorf um den Klassenerhalt zittern. nls



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