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Nach 15-monatiger Verletzungspause mischt Stöber beim Regionalligisten Rohrsen wieder mit

Vanessa strahlt – Ende der Leidenszeit

Rohrsen. Das Kreuzband hält, die Leidenszeit fand ihr Ende. Und das Handballspielen hat Vanessa Stöber nach 15-monatiger Pause keinesfalls verlernt. Gleich in ihrem ersten Regionalligaspiel nach der Verletzungsmisere ließ sie mit vier Treffern bei Union Halle alte Klasse aufblitzen.

veröffentlicht am 19.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

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VON KLAUS FRYE

„Mit meiner Leistung war ich ganz zufrieden. Auch wenn ich noch nicht 100 Prozent gebracht habe“, lautete ihr persönliches Resümee. Mit der Mannschaftsleistung konnte sie sich nach der bitteren 25:35-Niederlage in Westfalen aber keinesfalls anfreunden. „Da hätten wir durchaus mithalten können“, gab die 24-jährige Lehramt-Studentin für Deutsch und Politik zu. Deshalb hielt sie mit den Gründen für die Niederlage auch gar nicht lange hinter dem Berg: „Da kam eins zum anderen. In der Abwehr waren wir nicht griffig genug, im Angriff haben wir uns zu viele Fehler geleistet.“

Für die quirlige Außenspielerin war am vergangenen Wochenende aber vor allem wichtig, das sie wieder fit auf Torjagd gehen kann. An die letzten 15 Monate erinnert sich die quirlige Außenspielerin ungern zurück. Der Mai 2012 war für sie alles andere als ein Wonnemonat, denn da zog sie sich bereits zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zu, und im September kam sie erneut unters Messer. „Danach habe ich mir extra eine lange Auszeit genommen, um wieder richtig trainieren und vor allem spielen zu können“, sagte sie, denn ein zweiter Frühstart kam für sie nicht noch einmal infrage. „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer“ heißt ein Sprichwort, das für Rohrsens Wirbelwind eine besonderer Bedeutung hat.

Um allen Komplikationen mit den lädierten Kreuzbändern künftig aus dem Wege zu gehen, hat sich Vanessa Stöber selbst noch ein zusätzliches Fitnessprogramm in den eigenen vier Wänden verordnet. „Schließlich habe ich mal mit sieben Jahren bei den Minis in Emmerthal mit dem Handballspielen begonnen“, erinnert sie sich. „Und ich will noch einige Jährchen weiterspielen.“ Und vor allem auch mal wieder gewinnen. Den ersten Sieg nach ihrer Pause hat sie schon fest im Visier, der soll am Samstag im Heimspiel gegen den PSV Recklinghausen im Hohen Feld perfekt gemacht werden. Warum gerade dort, legte sie gleich nach: „Na, weil ein Sieg gerade vor heimischer Kulisse so richtig Bock macht...“



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