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VfL Hameln will Auswärtsfluch in Großenheidorn besiegen

Und wer stoppt Djuric?

Hameln. Ob Soltau, Nienburg oder Duderstadt – die letzten drei Auftritte in fremden Hallen endeten für den VfL Hameln in der Handball-Oberliga jeweils mit schmerzlichen Niederlagen. Will der Tabellendritte (32:12 Punkte) aber weiter im Titelkampf mitmischen und Spitzenreiter Soltau (33:11 Zähler) auf den Fersen bleiben, muss dieser Auswärtsfluch ein Ende haben.

veröffentlicht am 06.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr

Im Duell beim MTV Gro-ßenheidorn ist deshalb am Sonnabend ab 19 Uhr in der Sporthalle am Bahnhof ein Sieg Pflicht. „Wir wollen ein Erfolgserlebnis feiern“, macht Trainer Sönke Koß Druck. Sorgen bereitet dem Cheftrainer allerdings noch Heiko Heemann. Der etatmäßige Kreisläufer lag die ganze Woche mit fiebriger Grippe flach. Sollte der 31-jährige Routinier ausfallen, wäre Youngster Jasper Pille (20) die erste Alternative. „Mit Nils Colussi haben wir noch eine weitere Option in der Hinterhand“, ist Koß nicht bange.

Beim MTV Großenheidorn müssen die Hamelner vor allem Milan Djuric im Auge haben. Der torgefährliche Rückraumspieler rangiert laut der offiziellen HVN-Liste mit 144/42 Treffern aktuell auf Platz drei. Beim 25:21-Hinspielsieg war eine teilweise Manndeckung gegen Djuric der Schlüssel zum Erfolg. Trotzdem warf er aber noch acht Tore. „Diese Variante will ich nicht ausschließen. Warten wir mal ab“, lässt sich Koß aber nicht in die Karten sehen. Die Hausherren sind mit 18:26 Punkten auf Rang zwölf noch nicht aller Abstiegssorgen ledig und auch nicht mit dem Saisonverlauf zufrieden. Deshalb wird der Vertrag von Trainer Michael Evers, der Marc Siegesmund beerbt hatte, auch nicht verlängert.

Mit Ingmar Steins steht der Nachfolger bereits fest. Die Seeprovinzler fanden schwer in die Saison und präsentierten sich häufig als „Wundertüte“. Die Heimbilanz mit 14:8 Zählern kann sich aber durchaus sehen lassen. jko



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