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Handball: Hessisch Oldendorfs Frauen-Coach plant schon für die Landesliga / Rohrsen trifft auf Northeim

Trotz Abstieg – Käber bleibt

HESSISCH OLDENDORF. Der Oberliga-Abstieg von Hessisch Oldendorfs Handballfrauen ist so gut wie besiegelt und die Trainerfrage bereits geklärt: Frank Käber bleibt HO-Coach und plant schon für die neue Landesliga-Saison.

veröffentlicht am 20.03.2019 um 16:11 Uhr

HO-Trainer Frank Käber und Torjägerin Lisa Huch, die in Badenstedt verletzungsbedingt nicht dabei sein wird. Foto: awa
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Einmal in der Oberliga spielen, wer möchte das nicht? Die Frauen der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf hatten sich diesen Traum mit dem Aufstieg in die 4. Liga im letzten Sommer erfüllt. Doch das Gastspiel der HO-Handballerinnen ist nur von kurzer Dauer. Fünf Spieltage vor Saisonende rangiert die Mannschaft von Trainer Frank Käber mit 3:39 Punkten ganz tief im Tabellenkeller. Das angestrebte Ziel Klassenerhalt ist vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Badenstedt II (Sa., 18 Uhr) längst abgehakt.

Deshalb orientiert man sich am Rosenbusch auch seit geraumer Zeit wieder Richtung Landesliga. Und hat für die kommende Saison die Weichen dafür auch schon gestellt, wie Teamchef Jürgen Huch frühzeitig verkündete. So bestätigte Frank Käber bereits, dass er auch in der kommenden Spielzeit bei den HSG-Frauen die Richtung angeben wird: „Es wird nach Plan weitergehen.“ Der ist bereits ausgearbeitet. Auch die Nachfolge der zum Saisonende ausscheidenden Jürgen Huch und Thomas Völkel, der beiden langjährigen „Macher“ des HSG-Frauenhandballs, steht schon bereit. „Namen bleiben aber noch unter dem Deckel“, machte Huch klar.

Mit der laufenden Saison kann Coach Käber keinesfalls zufrieden sein, denn da ging sein Plan überhaupt nicht auf: „Natürlich hätten wir trotz aller Schwierigkeiten gerne mehr Punkte geholt, aber das klappte aus verschiedenen Gründen nicht. Vor allem der Ausfall von Alina Hoheisel und Lisa Huch war wie ein Schlag in die Magengrube.“ In den fünf ausstehenden Partien bitten die HO-Handballerinnen noch zweimal am Rosenbusch zum Tanz. Und gegen die HSG Göttingen und Jahn Hollenstedt hat sich das Team um Kapitänin Maren Wiebusch ein Ziel gesetzt. Die bislang erreichten drei Punkte wurden durchweg in fremden Hallen geholt, zumindest einmal will die HSG-Garde die Fans in der VfL-Halle in den Genuss eines Oberliga-Heimsiegs kommen lassen.

Erfolge sollen dann wieder in der kommenden Spielzeit gefeiert werden. Denn personell tut sich was. Beim Training wurden schon drei junge Spielerinnen gesichtet. Doch Käber will künftig nicht komplett auf junge Talente setzen: „Der Mannschaft würden auch erfahrene Spielerinnen guttun.“ Zumal man bei der HSG in der Landesliga ein klares Ziel im Blick hat. Oben mitspielen, und das aus einem besonderen Grund. „In der Saison 2020/21 soll die Frauen-Verbandsliga eingeführt werden. Und da wollen wir dabei sein“, klärte Käber auf.

Doch der Trainer macht sich auch große Sorgen – um Lisa Huch. Denn die Torjägerin, die 2008 mit den A-Juniorinnen der HSG Blomberg-Lippe die Deutsche Meisterschaft ins Lipperland holte, lässt ihre sportliche Zukunft wegen langwieriger Achillessehnenprobleme völlig offen: „Gesundheit geht vor, und die ist momentan angeknackst. Die hohe Intensität der vielen Handballjahre macht sich einfach bemerkbar.“ Deshalb wird Huch gegen Badenstedt II auch nicht dabei sein.



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