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Hamelns Torjäger Höltje wird beim 29:25-Sieg gegen HG Rosdorf schwarz vor den Augen

Traubenzucker bringt Torben auf Trab

Hameln. Kein großer Glanz, aber viel Tempo. Mit einem 29:25 (15:11) hielt der VfL Hameln Verfolger HG Rosdorf-Grone auf Distanz und behauptete die Spitzenposition in der Handball-Oberliga.

veröffentlicht am 17.02.2013 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

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Vor 450 Zuschauern in der Sporthalle Afferde benötigten die Hausherren einige Zeit, um in die Erfolgsspur zu finden, denn nach neun Minuten führten die Gäste mit 5:3. Und plötzlich wurde Torben Höltje auch noch schwarz vor Augen. „Keine Ahnung, wo das auf einmal her kam. Letztes Wochenende lag ich mit Grippe flach, vielleicht waren das noch Nachwirkungen“, rätselte der 24-Jährige. Physiotherapeutin Denise Becher verabreichte ihm eine Dosis Traubenzucker und nach zehnminütiger Verschnaufpause kam Höltje weider zurück.

Und wie! Zusammen mit Kapitän Oliver Glatz drehte er nun auf. Beide stillten am Ende mit jeweils acht Treffern ihren Torhunger. Die weiteren siegbringenden Faktoren waren Heiko Heemann am Kreis, „Wachhund“ Jannik Henke, der Rosdorfs Spielmacher Hubertus Brandes an die Kette legte, und Torhüter Frank Rosenthal. Aus einem zwischenzeitlichen 9:9 (22.) wurde bis zur Pause bereits ein solider 15:11-Vorsprung. Trotzdem wurde es in der Kabine etwas lauter. „Der Trainer war sauer. Er hat mehr Tempo eingefordert, wir sollen mehr auf die Nahtstellen gehen und mehr über die zweite Welle kommen“, berichtete Höltje.

Die Worte müssen wohl gesessen haben, denn bis zur 48. Minute zogen die Hamelner uneinholbar auf 25:16 davon. „Wir haben das dann clever runtergespielt“, resümierte Torjäger Höltje, der sich ebenso wie Oliver Glatz noch einer Manndeckung erfreuen durfte. In der Schlussphase wurde munter durchgewechselt, so dass alle Akteure Spielanteile bekamen. „Wir haben aber auch etwas die Konzentration vermissen lassen und Rosdorf noch Kosmetik erlaubt“, meinte Trainer Sönke Koß, der aber dennoch rundum zufrieden war: „Es ist nach wie vor überragend was die Mannschaft leistet. Rosdorf ist in der ersten Halbzeit eigentlich nur durch unsere Fehler im Spiel geblieben. Unser Sieg war absolut verdient.“ Gäste-Trainer Mirko Jaissle bemängelte die Chancenverwertung: „Mit etwas mehr Fortune im Abschluss hätten wir die Partie offener gestalten können. Der Knackpunkt war, als wir im zweiten Abschnitt zehn Minuten ohne Torerfolg geblieben sind. Da hat Hameln den Sack zugemacht.“

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Höltje (8/1), Glatz (8/3), Heemann (4), Engelhard (3), Henke (3), Kanngießer (2), Wood (1), Künzler, Jasper Pille, Walter, Scherer.



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