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„Die Entscheidung ist mir sehr schwergefallen“

Torjäger Jannis Pille verlässt VfL

Hameln. Handball-Oberligist VfL Hameln verliert am Saisonende seine gefährlichste Waffe. Torjäger Jannis Pille wird sich zur kommenden Spielzeit dem Drittligisten HSV Hannover anschließen. „Die Entscheidung ist mir sehr schwergefallen und ich habe lange mit mir gerungen. Aber aus studienbedingten Gründen gab es eigentlich keine andere Möglichkeit“, erklärt der 24-Jährige und weiß schon jetzt: „Der Abschied im Sommer wird mir richtig wehtun. Seit elf Jahren spiele ich für den VfL, ich habe alle meine Freunde im Verein.“ Jannis Pille absolviert in Braunschweig den Master-Studiengang zum Wirtschaftsingenieur. Aufgrund der Entfernung hatte der Halblinke schon in der laufenden Saison nur einmal die Woche am VfL-Training teilnehmen können. „Die Trainingssituation ist für mich nicht befriedigend, deshalb habe ich schon seit geraumer Zeit beim HSV Hannover mittrainiert und dabei festgestellt, dass das auch eine gute Truppe mit einem prima Charakter ist“, erzählt Jannis Pille und gab den Trainern Alfred Thienel und Stephan Lux jetzt seine Zusage. Klar, dass sich der bis dato 93-fache VfL-Torschütze auch sportlich seine Ziele gesetzt hat: „Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich es versuchen will, die 3. Liga zu packen. Ich möchte in der Klasse Fuß fassen und der HSV bietet mir dazu ideale Möglichkeiten.“ „Menschlich und sportlich wird der Weggang von Jannis eine große Lücke hinterlassen. Es ist zwar sehr schade, aber für seine Entscheidung bringen wir vollstes Verständnis auf und hoffen, dass er irgendwann einmal wiederkommt“, bedauert Hamelns Manager Ralph Krone den Verlust. Eine Neuverpflichtung für den linken Rückraum hat Krone indes nicht geplant und setzt stattdessen auf eine Lösung aus dem eigenen Stall: „Ein Jannis Pille ist nie ganz zu ersetzen. Aber mit Thorben Kanngießer und Arnold Schorich haben wir für die Position noch zwei Spieler im Kader, die da was reißen können.“

veröffentlicht am 21.02.2014 um 16:06 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg


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