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Acht Treffer / Auch Heemann und Kinne glänzen beim Hamelner 35:30 gegen Großenheidorn

Tore mit links – Schubert macht die Musik

Handball (jko). Oberligist VfL Hameln ist wieder auf Kurs! Mit einem überzeugenden 35:30 (19:16)-Heimerfolg gegen den MTV Großenheidorn meldeten sich Oliver Glatz und Co. zurück und waren nach Spielschluss sichtlich erleichtert. Die 350 Zuschauer sahen einen intensiven, auf hohem Niveau stehenden Schlagabtausch mit ständig wechselnden Führungen. Der Sieg basierte neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf vier tragenden Säulen. Im Tor war Andreas Kinne hellwach und hielt wichtige Bälle, im Spielaufbau avancierte der diesmal im zentralen Rückraum eingesetzte Oliver Glatz zum souveränen Steuermann und dann waren da noch Heiko Heemann und Björn Schubert, die im Vorwärtsgang die Musik machten. . Heemann netzte allein im ersten Durchgang sieben Bälle ein. „Da haben wir ihn überhaupt nicht in den Griff bekommen“, musste auch Gäste-Trainer Marc Siegesmund neidlos anerkennen und merkte an: „Als wir uns dann darauf eingestellt hatten, fing Björn Schubert an zu treffen.“ In der Tat. Der Linkshänder machte sich einen Tag nach seinem 34. Geburstag selbst ein Geschenk. übernahm viel Verantwortung und zeigte eines seiner besten Spiele im VfL-Dress. „Ich habe nur meinen Job gemacht“, wollte Schubert von Lobeshymnen nicht viel hören. Bis zum 29:28 (54.) blieb der MTV Großenheidorn auf Schlagdistanz. Der Sieg hing zudem am seidenen Faden. David-Niclas Emmel sah in der 46. Minute nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte. Trainer Hajo Wulff musste die Deckung umstellen, doch Marc Clausing sprang erfolgreich in die Bresche. Als dann Torben Höltje mit verwandeltem Siebenmeter und Björn Schubert zwei Treffer nachlegten und die Führung auf 31:28 (57.) ausbauten, war die Messe gelesen. Großenheidorn versuchte mit einer Manndeckung gegen Glatz und Schubert zwar noch einmal die Wende, doch der VfL nutzte den dadurch entstandenen Raum zu weiteren Treffern. „Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft“, war Trainer Hajo Wulff rundum zufrieden. Der Sieg für Hameln ist verdient, aber etwas zu hoch ausgefallen“, analysierte Siegesmund, in dessen Reihen Bertrand Salzwedel (9/3) und Thorben Buhre ((8/1) als erfolgreiche Vollstrecker glänzten.

veröffentlicht am 31.10.2010 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

Nicht zu bremsen: Björn Schubert (re.) überspringt Reese.  Foto:

VfL Hameln: Kinne, Grote; Heemann (9), Schubert (8), Jannis Pille (5), Wood (5), Höltje (4/4), Clausing (2), Emmel (1), Künzler (1), Glatz, Jasper Pille, Hylmar.



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