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Klein Berkels Fußballtrainer bringt Blombergs Handball-Damen Life Kinetik näher

Thomas Fenske ist „der Hahn im Korb“

Blomberg. Da fühlte sich Thomas Fenske wie „der Hahn im Korb“, als er mit den jungen Bundesliga-Damen der HSG Blomberg-Lippe gemeinsam in der Sporthalle stand. An der Ulmenalle brachte der Fußballtrainer des TSV Klein Berkel der jungen Handball-Garde aus dem Lipperland zum ersten Mal Life Kinetik näher.

veröffentlicht am 10.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 17:18 Uhr

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Für Blombergs Frauen absolutes Neuland. Doch kein Problem, denn „Fenne“ hatte ihnen gleich zum Auftakt mit auf den Weg gegeben: „Einfach mal machen.“ Schließlich ist Life Kinetik in der deutschen Sportszene, nicht nur bei Fußballern, Eishockeyspielern oder Skifahrern, bereits bestens angekommen. Es soll die Sportler vor allem leistungsfähiger machen. Deshalb bringt Thomas Fenske seit kurzem im Weserbergland, ebenso wie Arne Wieneke und Daniela Blana, den Sportlern und Sportlerinnen das „Gehirn-Jogging“, wie er es auch gern mal nennt, mit großem Engagement näher.

Übrigens für Jürgen Klopp, Trainer des Bundesligisten Borussia Dortmund, ist Live Kinetik „eines der spannendsten Dinge, die ich in den letzten Jahren in meinem Job entdeckt habe“. Und „Kloppo“ muss es wissen, der hat in seiner erfolgreichen Laufbahn als Fußball-Coach ja schon viele neue Trainingsmethoden durchgezogen.

Thomas Fenske, der sich in München übrigens ebenso wie Preußen Hamelns Ex-Fußballtrainer Kai Oswald beim Begründer Horst Lutz als Life Kinetik-Coach ausbilden ließ, kam bei den Handballerinnen mit seinem Programm gleich gut an. „Die zogen von Beginn an voll mit“, freute sich Fenske nach seiner Premiere im Lipperland. „Fenne“, wie ihn seine Freunde nennen, beschrieb das von ihm durchgezogene Bewegungsprogramm auch als „Reise durchs Gehirn, mit der die Wahrnehmung verbessert werden soll“. Rascher Wechsel zwischen einzelnen Bewegungen – natürlich ohne ins Stocken zu geraten –, das Blickfeld und die räumliche Wahrnehmung verbessern sowie eingehende Signale schnell erkennen und zuordnen, nannte Fenske als wichtige Übungsbereiche, die auf seinem Plan ganz oben stehen. Übungen mit kleinen und großen Bällen, die HSG-Trainer André Fuhr bis dahin bestimmt noch nicht in sein Vorbereitungsprogramm für die neue Saison eingebaut hatte, überraschten die Handballerinnen immer wieder aufs Neue. Mit einem Ball ist alles einfach, mit zwei oder gar drei Bällen zu spielen und das dann alles auch so zu koordinieren, dass die Bälle auch da landen wo sie ankommen sollen, ist schon deutlich schwieriger, erkannten Blombergs Damen, die bis auf die beiden U 20-Nationalspielerinnen Xenia Smits und Kim Wahle, die derzeit in Kroatien um die Weltmeisterschaft spielen, das Life Kinetik-Programm voll durchzogen und dabei jede Menge Spaß hatten.



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