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Samstag kommt der 1. VfL Potsdam

Thieraufs Jungs reif für den ersten Sieg

Hameln. Die Jungs von Trainer Michael Thierauf sind einfach reif – aber nicht für die Insel, sondern für den ersten Bundesliga-Sieg. Nach acht Niederlagen in Folge sollen am Samstag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den 1. VfL Potsdam in der Sporthalle Afferde endlich mal die Verhältnisse geradegerückt werden. Die Minden-Pleite (22:43) ist abgehakt, die Karten werden neu gemischt.

veröffentlicht am 15.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Michael Thierauf hält den Ball aber weiterhin flach: „Potsdam hat keine schlechte Truppe, die hätten in der Tabelle durchaus schon weiter oben stehen können.“ Dennoch weiß er, dass der Knoten tatsächlich platzen kann. Schließlich haben seine Youngster diverse Rückschläge bislang immer gut verkraftet. „Auch nach dem Minden-Spiel ist keiner zusammengebrochen“, weiß der Trainer, der morgen vor allem auf den Heimvorteil und die Unterstützung der Fans baut. „Hier haben wir uns immer gut präsentiert, darauf setze ich auch gegen Potsdam. In Afferde können wir immer noch eine Schippe drauflegen.“

60 Minuten Volldampf und 100 Prozent Einsatz – dann könnte es tatsächlich zum ersten Erfolgserlebnis in der Bundesliga reichen. Dass auf die Jungs um Torhüter Yannick Rüter aber erneut ein Kraftakt wartet, ist bekannt. Ihr Trainer hat sich einige Videos der Potsdamer Spiele angeschaut. Er weiß auf jeden Fall, wo man den Hebel ansetzen kann. Umlegen müssen ihn dann aber seine Jungs auf dem Spielfeld.

Richtig zur Sache geht es für beide Mannschaftsteile. „Die Abwehr muss von Beginn an richtig zupacken“, ist für Thier- auf so etwas wie eine Pflichtaufgabe. Dazu setzt er auf ein schnelles und vor allem variables Angriffsspiel. „Denn sonst wird es verdammt schwer, Potsdams kompakte 6:0-Deckung zu knacken“, ist dem Trainer bei seinen Videobeobachtungen schnell klar geworden. „Wenn wir die nicht in Bewegung bringen, wird es für unsere Angreifer richtig schwer, Tore zu werfen.“ Wenn es richtig eng wird, müssen eben mal wieder die Einzelkämpfer des VfL ran, wenn in der Offensive „eins gegen eins“ als Taktik ausgegeben wird. Und dabei ließen sogar in Minden Spieler wie Adnan Jasarevic oder Timo Dettmering durchaus ihr Können aufblitzen.



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