weather-image
×

VfL verliert 29:31 beim Meister Nienburg

Stark gespielt – nichts gewonnen

Nienburg. Die starke Leistung reichte am Ende nicht, um den amtierenden Meister zu schlagen: Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln haben der HSG Nienburg zwar 60 Minuten eindrucksvoll Paroli geboten, aber am Ende mit 29:31 (16:16) unglücklich verloren.

veröffentlicht am 29.11.2015 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

„Wir haben beim Meister verloren, das ist keine Schande“, sagte Hamelns Coach Henning Sohl, der direkt nach der Partie nicht gut auf die Schiedsrichter zu sprechen war: „Ich bin mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden. Wir hatten über die gesamte Partie nicht einen Strafwurf, während Nienburg gleich sieben oder acht hatte“, machte der 44-Jährige seinem Unmut Luft.

Sein Ärger ist verständlich, denn die umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen brachten den VfL am Ende auf die Verliererstraße. Als die Uhr 58 Minuten und eine Sekunde anzeigte, stellten die Unparteiischen Jasper Pille für zwei Minuten vom Platz – und somit für den Rest der Spielzeit. Zu allem Überfluss bedeutete das gleichzeitig einen Strafwurf für Nienburg, den die HSG eiskalt zum 30:29 verwandelte. Im Anschluss kam der VfL noch einmal in Ballbesitz und wechselte für Torwart Frank Rosenthal einen Feldspieler ein, um die Unterzahl wettzumachen. Genützt hat es nichts. Torben Höltje vergab die Chance zum möglichen Ausgleich. Im Tempogegenstoß machte Nienburg dann alles klar.

Eine bittere Niederlage, denn der VfL war ein gleichwertiger Gegner – und führte zwischenzeitlich sogar mit 21:18 (38.). Doch den Drei-Tore-Rückstand holten die Nienburger Tor um Tor auf und glichen zum 27:27 wieder aus. Im Anschluss war es ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem glücklicheren Ausgang für die Nienburger.

VfL Hameln: Tim Otto (8), Sebastian Maczka (6), Georg Brendler, Torben Höltje (je 4), Oliver Glatz, Andreas Gödecke (je 3), Dominik Niemeyer (1)



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt