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21:21 –Handballfreunde bringen aus Nordhorn den ersten Auswärtspunkt mit

Springe in Jubellaune

Springe. Es geht doch! Die Handball-Freunde Springe können in der 2. Bundesliga auch auswärts punkten. Nach dem 21:21 bei der HSG Nprdhorn-Lingen schöpft der Tabellenletzte sogar wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

veröffentlicht am 14.02.2016 um 13:46 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Hurra, der erste Auswärtspunkt ist da! Mit dem 21:21 (9:9) bei der HSG Nordhorn-Lingen sorgten die Handballfreunde Springe für die Überraschung des 23. Spieltages der 2. Bundesliga. Den mehr als 2500 Zuschauern boten die Mannschaften in der Emsland Arena ein Spiel auf Biegen und Brechen.

Vor allem Springes griffige und kompakte Abwehr vor dem überragenden Torhüter Robert Wetzel sorgte dafür, dass sich die Handballer aus der Grafschaft nie entscheidend absetzen konnten. Nach dem 3:6- und 13:16-Rückstand nahm Slava Gorpischin, der gemeinsam mit Manager Dennis Melching die Richtung des Springer Spiel vorgab, eine Auszeit. Seine taktischen Vorgaben kamen an. Die Handballfreunde führten nach 50 Minuten sogar mit 18:16. Doch der Vorsprung war schnell wieder verspielt. Und 30 Sekunden vor dem Abpfiff schien alles seinen gewohnten Gang zu nehmen.

Nordhorn, im Hinspiel mit 34:21 in der Rattenfänger-Halle klarer Sieger, führte mit 21:20 und gönnte sich noch einmal eine Auszeit. Doch die Rechnung von Nordhorns Coach Heiner Bültmann ging nicht auf. Die HSG-Akteure agierten unkonzentriert und Maximilian Schüttemeyer erkämpfte den Ball zurück. So konnte Jannis Fauteck zwei Sekunden vor dem Abpfiff den Ball tatsächlich zum 21:21-Endstand vorbei an HSG-Schlussmann Björn Buhrmeister in die Maschen hämmern. Was folgte, war Jubel pur! Auf dem Spielfeld, in der Kabine und natürlich auch auf der langen Rückreise, die wohl kaum langweilig wurde.

Doch Manager Melching blickt bereits nach vorn: „Vor allem unsere Abwehr mit Torhüter Robert Wetzel hat heute ein starkes Spiel geliefert. Aber ab Montag gilt die ganze Konzentration unserem nächsten Heimspiel in der Hamelner Rattenfänger-Halle gegen Rimpar.“ Beim Aufstiegsteam um Routinier Pawel Pietak keimt nach dem starken Auftritt in Nordhorn im Kampf um den Klassenerhalt wieder Hoffnung auf. 3:1 Punkte aus den letzten beiden Partien – da sollten am Freitag auch gegen die zuletzt eher zahmen „Wölfe“ aus Unterfranken zwei Punkte möglich sein. Denn Rimpar wartet bereits seit sechs Spieltagen vergeblich auf einen Sieg.

Springe: Wetzel, Wendland – Kolditz, Eichenberger (2), Coors (1), Bosy (1), Pollex (2), Fauteck (4), Schüttemeyer (2), Hinz (3), Pietak (2), Ossenkopp (3), Halilbegovic, Tesch (1)kf



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