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Hamelner 37:26-Erfolg über Zweidorf / Kinne pariert vier Siebenmeter und verlängert beim VfL

Spaß ist Trumpf und Schubert macht die Musik

Handball (jko). Bei der Bahn stockt der Betrieb durch den Streik der Lokführer derzeit, der VfL Hameln hingegen hat in der Oberliga volle Fahrt aufgenommen. Mit einem in jeder Hinsicht überzeugenden 37:26 (21:13)-Heimsieg gegen die SG Zweidorf/Bortfeld gelang bereits der dritte Sieg in Folge und in der Tabelle der Sprung auf Platz fünf.

veröffentlicht am 03.04.2011 um 20:48 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:21 Uhr

Handball (jko). Bei der Bahn stockt der Betrieb durch den Streik der Lokführer derzeit, der VfL Hameln hingegen hat in der Oberliga volle Fahrt aufgenommen. Mit einem in jeder Hinsicht überzeugenden 37:26 (21:13)-Heimsieg gegen die SG Zweidorf/Bortfeld gelang bereits der dritte Sieg in Folge und in der Tabelle der Sprung auf Platz fünf. Eine Zugabe gab es hinterher noch oben drauf: Torwart Andreas Kinne bleibt dem VfL erhalten und verlängerte auch für die kommende Saison. Im Spiel machte der 34-jährige Routinier einmal mehr seinem Ruf als Siebenmeter-Killer alle Ehre und entschärfte gleich vier Strafwürfe der Gäste, von denen sich schon kein Spieler mehr an die Markierung traute. Bereits nach 19 Minuten hatte Kinne drei Siebenmeter pariert, machte danach Platz für Niels Grote, kam aber in der 33. Minute noch einmal kurz zurück, um auch Strafwurf Nummer vier ganz souverän zu meistern. Danach beendete er sein Tagwerk endgültig.

„Wenn’s läuft, läuft’s halt. Ein besonderes Rezept habe ich nicht, ich mache das alles nach Gefühl“, lächelte Kinne. Die Partie ließ von Beginn an wenig Fragen offen, zu deutlich war die Dominanz der Hausherren, die 60 Minuten Spaß und Spielfreude zeigten. Ein überragend auftrumpfender Björn Schubert, der zehn herrliche Treffer markierte, und Jannis Pille nutzten die großen Lücken in den Zweidorfer Reihen konsequent aus. Eine starke Vorstellung zeigte auch der in der zweiten Halbzeit für Oliver Glatz eingewechselte Torben Höltje im zentralen Rückraum.

„Torben hat das richtig gut gemacht“, meinte Trainer Hajo Wulff, der im zweiten Durchgang munter durchwechselte. So kam unter anderem Patrick Künzler in der Deckung für Heiko Heemann und im Angriff für Jannis Pille zum Zug.

VfL Hameln: Kinne, Grote; Schubert (10), Jannis Pille (9), Höltje (7/3), Wood (5/4), Heemann (3), Glatz (2), Clausing (1), Emmel, Hylmar, Künzler, Jasper Pille, Henke.



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