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Routinier erzielt acht Treffer beim Hamelner 24:24 gegen Nienburg

Sohls Sonderlob für „Shooter“ Schubert

Hameln. Die digitale Zeitanzeige in der voll besetzten Sporthalle „Hohes Feld“ zeigte noch elf Sekunden. Handball-Oberligist VfL Hameln startete den finalen Angriff, Oliver Glatz passte den Ball von Rechtsaußen in die Mitte, wo Dominik Niemeyer das Spielgerät nicht hundertprozentig zu fassen bekam und deshalb mit dem letzten Wurf am Torhüter der HSG Nienburg, Christoph Büthe, scheiterte. Es war nicht der erste Kempa-Trick, den die Hausherren ihren Fans zeigten. „Ja, wir trainieren das“, gab Trainer Henning Sohl zu, „aber wir sind eben noch nicht so weit. Sonst hätte die letzte Aktion gesessen und Dominik wäre der Held gewesen.“

veröffentlicht am 05.10.2014 um 14:29 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

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So blieb es am Ende nach einem über 60 Minuten mit offenem Visier geführten und an Spannung und Dramatik kaum zu überbietendem Match beim 24:24 (13:9). Beide Trainer waren sich hinterher einig und sprachen von einem „gerechten Ergebnis“ in einer Partie, die keinen Sieger verdient gehabt hätte. „Kämpferisch war das eine ganz starke Leistung meiner Mannschaft und eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche. Ich habe vorher gesagt, wir brauchen Emotionen, wenn wir was reißen wollen. Und das haben meine Jungs super umgesetzt“, war VfL-Trainer Henning Sohl zufrieden und hatte ein Sonderlob für seinen bereits 37-jährigen „Shooter“ Björn Schubert parat: „Björn hat ein saustarkes Spiel gemacht!“

„Ich wähle mal die positive Variante und denke, wir haben einen Punkt gewonnen“, kommentierte der achtfache Torschütze selbst das Unentschieden. Nach anfänglichem Rückstand bekamen die Hausherren die Partie in den Griff und setzten sich bis zum Pausenpfiff auf 13:9 ab. Torhüter Frank Rosenthal war starker Rückhalt seines Teams und vorne setzte neben Schubert auch noch Youngster Georg Brendler mit einem couragierten Auftritt die Akzente.

Im zweiten Spielabschnitt bekamen die Gäste etwas Oberwasser und egalisierten den Rückstand erstmals wieder beim 20:20 (47.). Auf beiden Seiten gab es noch jeweils eine Rote Karte. Hamelns Kreisläufer Heiko Heemann traf es in der 43. Minute nach dritter Zeitstrafe und Nienburgs Regisseur Steffen Kaatze sah in der 53. Minute direkt „Rot“ nach einer Attacke gegen Oliver Glatz.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen – Schubert (8), Brendler (5), Glatz (3/1), Henke, Colussi (je 2), Höltje (2/1), Niemeyer, Backhaus (je 1), Heemann, Künzler, Pille, Gödecke. jko



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