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Rosenthal in Großenheidorn wieder dabei / Sorgen um Höltje

Sohl will mehr am Meer

Hameln. Obwohl der Tabellenfünfte VfL Hameln (23:15 Punkte) in der Oberliga nach zuletzt zwei Siegen wieder auf Kurs gekommen ist, wartet am Samstag (19 Uhr) eine große Herausforderung. Beim Tabellenvierten MTV Großenheidorn (26:14 Zähler) hängen die Trauben mehr als hoch. Denn die Handballer vom Steinhuder Meer sind in eigener Halle eine Macht. 16:2 Punkte lautet die nahezu makellose Heimbilanz, lediglich die HSG Schaumburg-Nord konnte dort bislang gewinnen. Zuletzt legten die Seeprovinzler auch noch eine beeindruckende Serie von 14:2 Zählern hin. Das hängt sicherlich auch mit der Rückkehr von Thorben Buhre zusammen, der aus beruflichen Gründen seinen Vertrag beim Zweitligisten Baunatal auflöste und bei seinen sieben Einsätzen schon 34 Treffer erzielen konnte. „Wir fahren dort mit einer gehörigen Portion Respekt hin, wollen aber unseren Mini-Trend fortsetzen und in der Tabelle weiter klettern“, will Trainer Henning Sohl mehr am Meer als nur einen guten Eindruck hinterlassen. Wieder mit dabei ist Torwart Frank Rosenthal. „Das dürfte unserer Defensive Stabilität verleihen“, glaubt der Chefcoach. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torben Höltje. Bei dem Kapitän ist eine Sehnenreizung im rechten Ellenbogen wieder aufgebrochen. Um für den Ausfall gewappnet zu sein, wird der A-Jugendliche Tim Otto das Aufgebot komplettieren. Im Hinspiel behielten die Hamelner mit 24:20 die Oberhand. Grundstein war seinerzeit eine exzellente Deckungsarbeit, mit der Großenheidorns Top-Torjäger Milan Djuric (114/28) zur Wirkungslosigkeit verdammt wurde. „Djuric müssen wir wieder in den Griff bekommen“, orakelt Henning Sohl. „Bange machen gilt nicht. Wir fahren dort ohne Angst hin und werden alles in die Waagschale werfen“, beurteilt VfL-Rechtsaußen Sebastian Maczka die kommende Aufgabe. jko

veröffentlicht am 06.03.2015 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr



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