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Hamelns Oberliga-Handballer empfangen Tabellenvorletzten TG Münden / Sebastian Maczka fällt aus

Sohl warnt vor Selbstüberschätzung

Hameln. Die Oberliga-Handballer vom VfL Hameln sind zurzeit richtig gut drauf. „Meine Mannschaft brennt, ist derzeit kaum zu bremsen und würde am liebsten jeden zweiten Tag spielen“, sagt Trainer Henning Sohl und sieht seine Aufgabe augenblicklich eher darin, „die Jungs zu erden“.

veröffentlicht am 08.10.2015 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Am Samstag stehen die Spaß-Handballer des VfL vor dem kompletten Kontrastprogramm. Ging es zuletzt für den Tabellenfünften (7:3 Punkte) noch gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter MTV Braunschweig, so kommt nun um 19.15 Uhr die noch punktlose TG Münden (0:10) in die Sporthalle Afferde.

Nicht zur Verfügung steht Rechtsaußen Sebastian Maczka, den ein Virusinfekt plagt. Eigentlich wollten die Hausherren alle Heimspiele gewinnen. Nach dem 22:22 im Top-Spiel gegen Braunschweig ist das erste Unentschieden da. Für Sohl aber überhaupt kein Problem: „Dann setzen wir uns jetzt ein neues Ziel und wollen eben ab sofort keinen weiteren Zähler mehr in eigener Halle abgeben.“ Gegen Münden ist sich der VfL seiner Favoritenrolle bewusst. „Wir gehen die Aufgabe optimistisch an, sind voller Selbstbewusstsein und wollen unserem Publikum erneut ein begeisterndes Spiel liefern“, sagt Sohl, mahnt aber zugleich vor „Selbstüberschätzung“ und hebt vor dem Gegner warnend den Zeigefinger. „Münden hat sich bislang unter Wert verkauft. In der Truppe steckt deutlich mehr Potenzial, als es der momentane Tabellenstand aussagt.“ Dazu hatten die Südniedersachsen bislang stets einige Ausfälle zu beklagen. Gegen Hameln kann Trainer Frank Janotta erstmals seine volle Truppe aufbieten. Dreh- und Angelpunkt in seinem Team ist der wurfgewaltige Rückraumspieler Christian Grambow. Kurios: Bislang absolvierten die Handballer aus der Drei-Flüsse-Stadt nur Auswärtsspiele, da die heimische Gymnasiumsporthalle saniert wird. jko



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