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„Wir haben uns als Mannschaft präsentiert“/ VfL verliert 22:27 in Nienburg

Sohl sieht Silberstreif

Nienburg. Mit 22:27 (8:12) verlor der VfL Hameln in der Handball-Oberliga beim Tabellenführer HSG Nienburg und fiel auf Platz sieben zurück. „Es ist keine Schande beim Spitzenreiter zu verlieren. Wir haben uns als Mannschaft präsentiert. Darauf können wir aufbauen“, sieht Trainer Henning Sohl trotz der erwarteten Niederlage einen Silberstreif am Horizont.

veröffentlicht am 15.02.2015 um 13:23 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Personell musste der VfL ein wenig improvisieren. Mannschaftskapitän Torben Höltje konnte aufgrund einer Ellenbogenverletzung nicht auflaufen und Routinier Dominik Niemeyer lag mit Grippe flach. Dazu gingen Björn Schubert und Oliver Glatz geschwächt in die Partie. Im linken Rückraum feierte deshalb der A-Jugendliche Johannes Evert sein Debüt und lieferte eine gute Leistung ab.

Nach ausgeglichener Anfangsviertelstunde (5:5) blieb der VfL auch bis zum 8:9 (25.) auf Schlagdistanz und machte dem Primus das Leben schwer. Durch einige vorschnelle Abschlüsse und vergebene Tempogegenstöße kassierten die Hamelner aber in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte noch drei Gegentreffer und gingen mit einem 8:12-Rückstand in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt der VfL bis zum 15:18 (45.) noch gut mit. Binnen fünf Minuten zogen die Hausherren, wo Manuel Rasch (10/7) am besten trafen, dann aber auf 21:16 davon und der Drops war gelutscht.

Die Abwehrleistung inklusive der beiden Torhüter Frank Rosenthal, der unter anderem zwei Siebenmeter entschärfte, und dem in der 45. Minute eingewechselten Yannick Rüter war mit 27 Gegentreffern beim wurfgewaltigsten Angriff der 4. Liga ohne Fehl und Tadel.

VfL Hameln: Rosenthal, Rüter - Pille (6/6), Schubert (5), Schorich (4), Henke (3), Maczka (2), Evert (2), Glatz, Heemann, Künzler, Brendler, Gödecke, Colussi. jko



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