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Dafür fehlt beim Oberligisten VfL Hameln Torwart Frank Rosenthal gegen Schaumburg-Nord

Sohl hofft auf Höltje-Comeback

Hameln. Erneut Heimrecht genießt der VfL Hameln in der Handball-Oberliga. Zu Gast in der Sporthalle Afferde ist heute um 19.15 Uhr die HSG Schaumburg-Nord. Im Duell der Tabellennachbarn wartet dabei auf die Hausherren ein ganz anderes Kaliber als zuletzt mit der TG Münden.

veröffentlicht am 28.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Trainer Henning Sohl hofft deshalb, „dass der jüngste Sieg uns wieder Selbstvertrauen gegeben hat und die Verunsicherung aus den Köpfen raus ist“. „Wir müssen auf der kämpferischen Komponente aufbauen, spielerisch aber einen Zahn zulegen“, fordert der 43-Jährige. Und er weiß: „Eine so schwache Chancenverwertung wie zuletzt gegen Münden wäre gegen Schaumburg tödlich.“ Aus privaten Gründen steht Torwart Frank Rosenthal nicht zur Verfügung. „Damit fehlt uns natürlich eine Säule. Aber wir haben vollstes Vertrauen in Yannick Rüter“, berichtet Sohl. Als zweiter Torhüter wird Sebastian Trant oder aber Holger Günzel das Aufgebot komplettieren. Vor seinem Comeback steht Torben Höltje. Der mit 101 Treffern bislang beste Hamelner Torschütze musste zuletzt aufgrund einer Sehnenreizung im rechten Ellenbogen pausieren. „Die Rückkehr unseres Kapitäns ist schon wichtig“, glaubt der Chefcoach. Nach seiner ordentlichen Vorstellung am letzten Wochenende gehört auch der A-Jugendliche Tim Otto wieder zum Kader.

Im Hinspiel hatte der VfL den Gegner beim 30:26-Sieg gut im Griff. Inzwischen haben sich die Zeichen aber geändert. „Im Vergleich zur Vorrunde kennen jetzt alle Gegner unsere Spielweise, sodass wir uns jeden Punkt hart erarbeiten müssen“, hat Sohl erkannt. Die HSG Schaumburg-Nord brauchte nach der Fusion mit der SG Hohnhorst/Haste zunächst einige Spiele, um sich zu finden. Auch wenn das Team von Trainer Jörg Hasselbrink zuletzt kuriose Ergebnisse lieferte - dem hohen 37:26-Sieg in Münden folgte eine klare 23:33-Niederlage im Derby gegen den MTV Großenheidorn - greifen die Abläufe inzwischen aber wie ein Rädchen ins andere. Nach einer Serie von 17:7 Punkten rangiert die HSG derzeit auf Platz fünf.jko



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