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Vor Heimspiel gegen Nienburg: Hamelns Coach nennt Gründe, warum es beim VfL noch nicht so läuft

Sohl betreibt Ursachenforschung

Hameln. Dass nach der 22:26-Pleite in Rosdorf für die Oberliga-Handballer des VfL der Druck des Gewinnenmüssens steigt, spürt auch Hamelns neuer Coach Henning Sohl vor dem Duell gegen die HSG Nienburg, die zum Kreis der Titelfavoriten zählt. Während die Hamelner mit 2:2 Punkten zurzeit nur Elfter sind, ist die Bilanz der noch ungeschlagenen Nienburger makellos: Zwei Spiele, zwei Siege in Dingelbe (27:25) und Schaumburg (32:28). Die Nienburger, die in der Vorsaison hinter dem VfL Dritter wurden, erwischten einen Start nach Maß.

veröffentlicht am 02.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

Im Gegensatz zum VfL. 4:0 Punkte hatte eigentlich auch Sohl zum Saisonstart eingeplant, doch die Rosdorfer machten dem VfL-Coach zuletzt einen dicken Strich durch die Rechnung. Nach der nicht eingeplanten Niederlage steht der VfL – wie es der Chefcoach ausdrückt – „in der Pflicht“. Im Klartext: Verlieren verboten!

„Wir stehen jetzt unter Druck. Den haben wir uns selbst gemacht. Jetzt müssen wir auch damit umgehen können und mit aller Macht punkten“, betont Sohl und erwartet dabei insbesondere von den arrivierten Spielern mehr. „Wir haben in Rosdorf haarsträubende Fehler gemacht“, sagt Sohl und nennt auch ein Beispiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit fünfmal Überzahl gehabt und kassieren dabei fünf Gegentore. Das darf nicht sein. Da schlafen wir in der Deckung“, nennt der Trainer ein Ergebnis der Ursachenforschung. Und auch im Hamelner Angriff stockt der Motor noch: „Wir spielen uns Chancen heraus oder bekommen einen Siebenmeter, doch beides nutzen wir nicht. Wir bringen uns selbst um die Erfolgserlebnisse.“ In den ersten beiden Partien vergab der VfL sieben Strafwürfe. „Das macht mir schon etwas Sorgen. Wir brauchen vom Punkt und auch von den Außenpositionen eine bessere Quote. Wir liegen da deutlich unter 50 Prozent. Das ist zu wenig, da muss einfach mehr kommen“, sagt Sohl, der gegen Nienburg einzig auf Torwart Yannick Rüter (privat verhindert) verzichten muss. Somit stellt sich das Torhüter-Duo mit Frank Rosenthal und Tim Heisterhagen von alleine auf.

Hinweis: Weil die Sporthalle in Afferde für den Trainings- und Spielbetrieb erst nach den Herbstferien wieder zur Verfügung steht, findet auch das zweite Oberliga-Heimspiel des VfL Hameln gegen die HSG Nienburg am Samstag (19.15 Uhr) in der Sporthalle Hohes Feld statt.



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