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VfL Hameln überzeugt beim 26:24 gegen Schaumburg / Otto glänzt mit sechs Toren

Sogar der Bürgermeister ist begeistert

Hameln. Der VfL Hameln kann sich auf seine Fans verlassen. Rund 500 Zuschauer in der voll besetzten Sporthalle Afferde waren neugierig auf die neu formierte Truppe und mussten ihr Kommen nicht bereuen. Mit einem hoch verdienten 26:24 (13:10)-Erfolg gegen die HSG Schaumburg-Nord gelang dem Handball-Oberligisten ein Start nach Maß in die neue Saison. Das begeisterte Publikum sah einen streckenweise stark auftrumpfenden VfL, bekam am Ende auch noch die gewisse Prise Spannung als Gewürznote obendrauf. Auch Hamelns anwesender Oberbürgermeister Claudio Griese war hellauf begeistert: „Eine Superstimmung. Man kann der Mannschaft zu diesem couragierten Auftritt nur gratulieren.“ Trotz einer 13:7-Führung (25.) ging es aber „nur“ mit einem 13:10 in die Pause. „Das war sehr ärgerlich. Denn insgesamt haben wir eine geile erste Halbzeit abgeliefert“, meinte Trainer Henning Sohl. Zu Beginn des zweiten Abschnitts bestand zunächst kein Anlass zur Sorge. Mit einem in der Phase stark auftrumpfenden Tim Otto gelang bis zur 42. Minute eine 21:15-Führung. In der Folgezeit kam der VfL etwas aus der Spur, Schaumburg nutzte die Nachlässigkeiten und war nach 58 Minuten beim 24:23 wieder dick im Geschäft.

veröffentlicht am 06.09.2015 um 14:46 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Fast hätte es sich aber gerächt, dass beim VfL drei Siebenmeter durch Torben Höltje (zwei) und Jannik Henke ungenutzt blieben. Otto mit dem Treffer zum 25:23, eine Glanzparade von Frank Rosenthal gegen Andreas Lühr und Sebastian Maczka mit dem entscheidenden 26:23 setzten den dramatischen letzten 90 Sekunden die Krone auf. Das finale 26:24 der Gäste ging quasi im Hamelner Jubel unter.

„Wir haben mit unserem Konzept eine Menge richtig gemacht“, lautete das Fazit von Henning Sohl. Tim Otto, mit sechs Treffern bester Feldtorschütze beim VfL, freute sich über seinen gelungenen Oberliga-Einstand: „Ich habe versucht, mich einzubringen. Super, dass es gleich so gut geklappt hat. Insgesamt war es ein gelungener Auftakt von uns. In der zweiten Halbzeit sind wir zwar ein bisschen eingeknickt, doch glücklicherweise haben wir zum Ende hin Tempo uns Struktur wiedergefunden.“

„Insgesamt haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht“, kommentierte Schaumburgs Trainer Jörg Hasselbring. Seine besten Werfer waren Marcel Rose (6/5), Julian Frädermann und Andreas Lühr (je 5).

VfL Hameln - HSG Schaumburg-Nord

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