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Für Manager Krone eine gute Lösung

Sönke Koß – der ideale Nachfolger für Hajo Wulff

Handball. Heimlich, still und leise hat der VfL Hameln an der Zukunft gefeilt. Dann ließ Manager Ralph Krone die Katze aus dem Sack. Sönke Koß wird zur kommenden Saison neuer Cheftrainer beim Oberligisten und beerbt Hajo Wulff. Der geht beim VfL von Bord (wir berichteten). „Meine Entscheidung steht schon seit Monaten. Aufgrund zunehmender beruflicher Belastung fehlt mir mehr und mehr die Zeit für die notwendige Trainingsintensität. Außerdem möchte ich mehr Zeit mit meiner Frau Miriam verbringen und nicht mehr Wochenende für Wochenende in der Halle stehen“, begründete der 38-Jährige, der als selbstständiger Finanzberater arbeitet, seine Entscheidung...

veröffentlicht am 24.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Sönke Koß für Rohrsen in Aktion, im Sommer wechselt er zum Oberligisten VfL Hameln. Foto: haje

Autor:

Jürgen Kohlenberg

Handball. Heimlich, still und leise hat der VfL Hameln an der Zukunft gefeilt. Dann ließ Manager Ralph Krone die Katze aus dem Sack. Sönke Koß wird zur kommenden Saison neuer Cheftrainer beim Oberligisten und beerbt Hajo Wulff. Der geht beim VfL von Bord (wir berichteten). „Meine Entscheidung steht schon seit Monaten. Aufgrund zunehmender beruflicher Belastung fehlt mir mehr und mehr die Zeit für die notwendige Trainingsintensität. Außerdem möchte ich mehr Zeit mit meiner Frau Miriam verbringen und nicht mehr Wochenende für Wochenende in der Halle stehen“, begründete der 38-Jährige, der als selbstständiger Finanzberater arbeitet, seine Entscheidung. Die Suche nach seinem Nachfolger hat Wulff selbst mit initiiert und schon früh Kontakte mit Sönke Koß geknüpft. „Gemeinsam mit Ralph Krone und Oliver Glatz sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass er der ideale Kandidat ist“, sagte Wulff. „Mir war sehr an einer frühen Entscheidung gelegen, damit die Spieler wissen, woran sie sind und damit keine Baustelle bleibt.“ Sein 34-jähriger Nachfolger bestätigte die frühen Verhandlungen: „Der VfL hat schon vor Wochen Kontakt mit mir aufgenommen. Ich habe mir die Sache in aller Ruhe zusammen mit meiner Familie überlegt.“ Vor allem war ihm wichtig, die Situation auch mit dem MTV Rohrsen zu besprechen. Hier ist Koß bis zum Saisonende noch als Spielertrainer des Herrenteams tätig. Die MTV-Verantwortlichen legten ihm keine Steine in den Weg. „Im Gegenteil, sie haben mich sogar bestärkt, diese große sportliche Herausforderung anzunehmen“, freute sich Koß. Auf ihn wartet jetzt eine Doppelfunktion, denn neben seiner Trainertätigkeit im Hohen Feld muss er auch die Planungen beim VfL im Hinblick auf die neue Saison in Angriff nehmen. „Die Mannschaft ist mir nicht unbekannt. Mit einigen Spielern habe ich schon zusammen gespielt und den einen oder anderen bereits in der Jugend trainiert“, hat der Studienrat des Vikilu-Gymnasiums noch in bester Erinnerung. „Ich werde jetzt schnell mit den Spielern sprechen und hoffe, dass das Team so zusammenbleibt. Wir müssen uns aber punktuell verstärken, denn der Kader ist insgesamt etwas dünn besetzt“, macht er schon im Vorfeld deutlich. Koß, der als Verfechter des modernen Handballs gilt, wird sich beim VfL voll und ganz auf die Trainertätigkeit konzentrieren. Für die Mannschaft um Kapitän Oliver Glatz war der Rückzug von Hajo Wulff keine große Überraschung. Die Stimmungslage innerhalb des Teams umriss Youngster Jannis Pille so: „Mit der Entscheidung, dass Sönke Koß die Mannschaft im Sommer übernimmt, können wir alle gut leben. Er ist ja für uns kein Unbekannter.“ Der VfL-Torjäger hätte aber auch gern weiter unter Wulff trainiert und gespielt, denn für Pille „ist Hajos Bundesliga-Erfahrung durch nichts zu ersetzen“. Mit Wulff geht auch sein großer Förderer: „Ich habe Hajo viel zu verdanken. Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin.“



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