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26:30 – erste Niederlage für den VfL / Koß ärgert Chancenauswertung

Siebenmeter-Flut in Dingelbe spült Hamelns tolle Serie weg

Handball (jko). Jetzt hat es auch den VfL Hameln erwischt. Am zehnten Spieltag kassierten Oliver Glatz und Co. mit 26:30 (13:11) beim TV Eiche Dingelbe die erste Niederlage in der laufenden Oberliga-Saison. „Was mich ärgert, ist das Wie“, resümierte Trainer Sönke Koß und gab zu, „dass wir verdient verloren haben, weil wir es einfach nicht geschafft haben, unsere Vielzahl an Möglichkeiten in Tore umzumünzen.“

veröffentlicht am 18.11.2012 um 15:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Die von Trainer Peter Gerfen perfekt eingestellten Hausherren nahmen von Beginn an Kapitän Oliver Glatz in Manndeckung. Doch damit kam der VfL klar und lag nach 18 Minuten mit 7:3 in Führung. In der Folgezeit wurden aber klarste Chancen vergeben, so dass es nur mit einem 13:11 in die Pause ging. Durch die unzureichende Angriffsleistung bekam Dingelbe wieder Rückenwind und dann die zweite Luft. Nach dem 20:20 (46.) verlor der VfL den Boden unter den Füßen und geriet bis zur 52. Minute mit 22:26 ins Hintertreffen. Während bei Dingelbe quasi jeder Wurf ein Treffer war, bekamen die Koß-Schützlinge den Schalter nicht mehr umgelegt.

„In den letzten zehn Minuten waren wir auch in der Deckung nicht mehr auf der Höhe, weil wir durch eine Vielzahl an Zeitstrafen permanent in Unterzahl agieren mussten. Während Dingelbe acht Tore wirft, treffen wir nur noch viermal“, meinte Teamsprecher Reiner Glatz und bringt die Ursache für die Niederlage auf den Punkt: „Hinten zu unkonzentriert, den Gegner nicht mehr richtig gestellt, und vorne zu schnell abgeschlossen.“ Für Sönke Koß wurde das Match in der ersten Halbzeit verloren: „Da hätten wir einfach klarer führen müssen, dann wäre Ruhe gewesen. So merkte Dingelbe mit zunehmender Spieldauer, dass sie uns packen können, und haben uns mit mehr Biss den Schneid abgekauft.“ Freundliche Unterstützung bekamen die „Eichen“ von den Schiedsrichtern, die es mit bei einigen Entscheidungen mit den Hausherren recht gut meinten. Unter anderen durfte sich die Gerfen-Truppe über zwölf Siebenmeter freuen, von denen neun den Weg ins Tor fanden. Ein Strafwurf ging daneben und je einmal parierten Frank Rosenthal und Tim Heisterhagen. „Wir hätten das Ding aber trotzdem nach Hause schaukeln müssen“, berichtete Reiner Glatz.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Jannis Pille (9), Wood (7/5), Henke (3), Engelhard (2), Heemann (2), Kanngießer (2), Höltje (1), Glatz, Künzler, Tabacu, Jasper Pille.



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