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„Sie dürfen keine Angst vor ihrem Hobby haben“

Handball. Nach dem klaren Derbysieg gegen Hannover dachten alle im Umfeld der HF Springe, dass jetzt wieder alles besser wird. Doch schon im nächsten Spiel bei der Lemgoer Bundesliga-Reserve kam der Rückschlag. Nach 20 starken Minuten brach der Drittligist ein und verlor 29:30. Sportredakteur Jan-Erik Bertram hat bei HF-Trainer Holger Schneider nachgefragt, wie es dazu kommen konnte.

veröffentlicht am 27.11.2012 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

Herr Schneider, Sie hatten schon vorige Woche gewarnt, dass noch viel Arbeit wartet – aber hatten Sie mit so etwas wie in Lemgo gerechnet?

Im Grunde hat das deutliche Ergebnis gegen Hannover schon vieles überdeckt. Schon da hatte ich gesagt: Die ersten 20 Minuten waren okay, am Rest müssen wir arbeiten. In Lemgo waren es wieder gute 20 Minuten, dann haben uns ganz einfache Sachen sowas von aus der Bahn geworfen. Das ist Teil der Verunsicherung, wir müssen schnell lernen, damit umzugehen und die Köpfe freikriegen.

Lemgo hat nur in der Abwehr auf 6:0 umgestellt. Das ist kein Zauberwerk. Warum stellt das so erfahrene Spieler vor solche Probleme?

Wenn es nicht läuft, kriegen die Spieler in solchen Situationen regelrecht Angstzustände. Die muss ich abstellen, die Jungs dürfen keine Angst vor ihrem Hobby haben.

Hat man als Trainer keine Chance, von außen einzuwirken?

Ich habe es ja versucht, habe die Abwehr umgestellt auf 4:2 und 3:3. Wir müssen aus guten 20 Minuten jetzt schnell 40 Minuten machen. Dafür müssen wir viel und intensiv arbeiten.

Wie sieht die Arbeit denn aus, wie schafft man im Training Selbstvertrauen?

Indem man viel lobt und die positiven Aktionen hervorhebt. Aber auch durch viel Schusstraining. Wir trainieren dreimal in dieser Woche und machen ein Testspiel. Mit den Profis treffe ich mich zweimal vormittags zum Training. Man muss da jetzt mit Fingerspitzengefühl rangehen und darf nicht überpacen. Wir haben viele Sachen aufzuholen, die Wochen in der Vorbereitung ohne Trainer haben ihre Spuren hinterlassen.

 



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