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Tim Otto oder Nilas Praest – wer schwingt beim Duell Helmstedt gegen Hameln das Zepter?

Showdown der „Kronjuwelen“

Helmstedt. In der Handball-Oberliga reist der VfL Hameln am Samstag (17 Uhr) zu den HF Helmstedt-Büddenstedt. Im Mittelpunkt steht dabei das Duell zwischen den beiden Torjägern Tim Otto (VfL) und Nilas Praest (HF).

veröffentlicht am 11.12.2015 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Auch von der hohen Auswärtshürde bei HF Helmstedt-Büddenstedt will sich der Tabellensechste VfL Hameln (16:8 Punkte) in der Handball-Oberliga nicht aufhalten lassen. „Wir wollen bis Weihnachten keinen Punkt mehr abgeben. Also müssen wir auch dort gewinnen“, setzt Trainer Henning Sohl voll auf Sieg. Wenn die Partie am Samstag um 17 Uhr in der Julianum-Sporthalle an der Goethestraße angepfiffen wird, werden die Augen auf zwei Spieler ganz besonders gerichtet sein.

Mit dem 23-jährigen Nilas Praest und dem erst 18-jährigen Tim Otto haben beide Teams jeweils ein junges „Kronjuwel“ in ihren Reihen, Beide können Spiele ganz allein entscheiden. Nun stehen sich die beiden Rückraum-Ballermänner im direkten Duell gegenüber. In der Oberliga-Torschützenliste rangieren Praest mit bislang 70 Treffern und Otto mit 69 Toren auf den Plätzen neun und zehn einträchtig nebeneinander. Wer wird nun die Nase vorn haben?

An Nilas Praest hat der VfL jedenfalls ganz schlechte Erinnerungen. Bei der 28:33-Niederlage im Vorjahr schenkte der beidhändig werfende Shooter den Hamelnern mal eben 17 Buden ein. „Das werde ich meinen Jungs in der Vorbesprechung auch noch einmal schön aufs Brot schmieren“, denkt der Chefcoach mit Grausen an die letzte Fahrt nach Helmstedt zurück und ist überzeugt, „dass sich das nicht wiederholen wird“. Für den 44-Jährigen ist es ein „Scheideweg-Spiel“. „Wenn wir gewinnen, bleiben wir oben dabei. Bei einer Niederlage schauen wir nur noch Richtung Mittelfeld“, orakelt Sohl, der am Kreis und im Deckungszentrum wieder auf Andreas Gödecke zurückgreifen kann. „Nach dem deutlichen Sieg gegen Wittingen ist die Stimmung bei uns bombig. Wir fahren mit ganz breiter Brust nach Helmstedt, werden dort mit entsprechendem Selbstbewusstsein auflaufen und die Punkte einsacken“, ist Allrounder André Brodhage optimistisch, warnt aber davor, „dass wir kein Larifari spielen dürfen.“ Die Hausherren haben sich nach dem Aufstieg 2011 inzwischen in der 4. Liga ihren festen Platz erobert und sich von Jahr zu Jahr kontinuierlich weiterentwickelt. „Das ist eine sehr kompakte und spielerisch eine der besten Truppen in der Oberliga“, weiß der VfL-Coach. Die Ost-Niedersachsen rangieren mit 13:11 Punkten auf dem achten Platz, die Heimbilanz von 7:3 Zählern kann sich sehen lassen. Am letzten Wochenende ließen die Handballfreunde mit einem 31:27-Sieg beim MTV Vorsfelde aufhorchen. „Wir müssen taktisch diszipliniert agieren und hinten sicher stehen. Dann werden wir es Hameln in unserer Halle schon schwer machen. Wir haben eine positive Entwicklung genommen, die wir gern fortsetzen möchten“, sagt Trainer Tristan Staat, der seit Saisonbeginn das Zepter schwingt.



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