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Handball: VfL nach 24:29 in Rosdorf weiter sieglos / Gödecke verletzt

„Selber vergeigt“

ROSDORF. Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln sind nach der 24:29-Niederlage in Rosdorf weiter sieglos. „Das haben wir heute selber vergeigt“, ärgerte sich Hamelns neuer Coach Frank Huchzermeier.

veröffentlicht am 17.09.2017 um 11:09 Uhr
aktualisiert am 17.09.2017 um 14:40 Uhr

Hamelns neuer Coach Frank Huchzermeier Foto: awa
aro

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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„Wir haben 14 freie Würfe und fünf Siebenmeter nicht verwertet. Heute war trotz unserer personellen Probleme mehr möglich.“ Der vom Verletzungspech gebeutelte Vizemeister der Vorsaison ist nach drei Spieltagen in der Handball-Oberliga weiter sieglos.

Bereits vor der Partie in Rosdorf gab es für Huchzermeier die nächste Hiobsbotschaft: Neben Torben Höltje, Jannis Pille, David-Niclas Emmel, Heiko Heemann und den Maczka-Brüdern fiel auch Andreas Gödecke kurzfristig aus, der beim Aufwärmen umknickte: „Er wird wahrscheinlich jetzt auch länger ausfallen.“ Die vielen Ausfälle waren für den VfL-Coach aber nicht der einzige Grund für die Niederlage in Rosdorf, denn insbesondere in der ersten Hälfte spielten die Hamelner erschreckend schwach: „Da haben wir null Einstellung gehabt. Das erwarte ich von jedem Spieler. Wenn man gewinnen möchte, dann müssen wir auch dafür arbeiten. Das hat mir gefehlt“, redete Hamelns Coach Tacheles. Die Folge: Bereits zur Halbzeit lag der VfL mit 11:17 zurück.

„Insgesamt war die Wurfausbeute eine Katastrophe. Ab der 35. Minute haben wir wenigstens vernünftig gedeckt und die Einstellung hat dann gepasst“, so Huchzermeier.

Der VfL holte Tor um Tor auf und kämpfte sich auf 22:24 (53.) wieder heran. Doch danach der Auszeit warfen die Rosdorfer Marcel Schulz und Chris Osel-Bonsu zwei Tore in Folge und sorgten damit für die Vorentscheidung. Mit seinem Treffer zum 29:24-Endstand besiegelte Hendrik Sievers die zweite Hamelner Saisonniederlage. aro/awa

Information

VfL Hameln

Tore: Oliver Glatz (9/3), Johannes Evert (8/2), Tim Jürgens (3), Jannik Henke (3), Jasper Pille (1).


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