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23:23 – HO Handball kassiert gegen Tabellenführer Alfeld quasi mit dem Schlusspfiff den Ausgleich

Sekunden fehlen zum Sieg

HAMELN-PYRMONT. Am Ende fehlten nur wenige Sekunden zum Sieg: Fast hätten Hessisch Oldendorfs Handballer in eigener Halle den Landesliga-Tabellenführer SV Alfeld geschlagen, aber in der Schlussminute gab das Team von Trainer Frank-Michael Wahl eine Zwei-Tore-Führung noch aus der Hand.

veröffentlicht am 10.03.2019 um 18:56 Uhr

Wenn er hochsteigt, läuten die Alarmglocken beim Gegner: Der Hessisch Oldendorfer Ruben Bormann war gegen Alfeld sechsmal aus dem Rückraum erfolgreich. nls
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Für die einen fühlte sich das 23:23 (11:12) gegen Alfeld wie ein Sieg an, für die anderen wie eine Niederlage. Und auch Hessisch Oldendorfs Trainer war sich nach dem Abpfiff erst nicht sicher, ob er sich über das Ergebnis freuen oder ärgern sollte: „Wenn mir vor dem Spiel einer einen Punkt gegen den Spitzenreiter angeboten hätte, hätte ich ihn angenommen. Von daher bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.“ Allerdings sei für sein Team mehr drin gewesen. „Sieht man nur die letzten zehn Minuten, ist es sicherlich ein verlorener Punkt“, so Wahl. Bis zur 50. Minute wechselte die Führung ständig, ehe sich HO in der 52. Minute mit 21:19 etwas absetzen konnte und die Zwei-Tore-Führung bis zum 23:21 (59.) verteidigte. Als Hessisch Oldendorfs Coach 30 Sekunden vor Schluss eine Auszeit nahm, führte sein Team mit 23:22 und hatte Ballbesitz. Doch dann gab HO den fast schon sicher geglaubten Heimsieg noch aus der Hand. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte der Alfelder Abaz Berishaj doch noch den 23:23-Endstand – nach einem Ballverlust der Hessisch Oldendorfer. „Da haben wir uns nicht clever genug angestellt. Alfeld ist aber auch nicht irgendwer. Der Gegner war richtig stark“, so Wahl. Positiv sei, „dass wir zu Hause weiter ungeschlagen sind – und das in unserer personellen Konstellation. Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen.“
HO Handball: Ruben Bormann (6/1), Jan-Philipp Böhlke (5), Christoph Bauer (4), Jan Priebe (4), Sören Meyer (3), Oliver Waltemathe (1).
VfL Hameln II – TuS Bothfeld 39:29 (18:15). Die Oberliga-Reserve tat sich mit dem Schlusslicht nur eine Halbzeit lang schwer, dann lief es. Nach 42 Minuten war der Vorsprung so bereits auf neun Tore angewachsen (32:23) und die Messe damit auch gelesen. Mit dem achten Saisonsieg entfernte sich der VfL II nun noch weiter von der gefährdeten Zone und ist jetzt Neunter. Für die Tore sorgten Jannik Steffens (7) Jan Ringe (6), Lukas Röpke (6), Jonas Pelda (4), Luca Willmer (4), Maik Dohme (3), Alexander Nitschke (3), Niclas Sterner (3), Finn Ole Vortmeyer, Timo Berge und Marius Koch (je 1). aro/ro



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