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Der 15-jährige MTV-Fan Jasper Stiller fährt im Mannschaftsbus mit / Doppelspieltag für Hensel-Team

Sein Herz schlägt für Rohrsens Handballfrauen

Handball. Sieben Fans begleiten heute die Frauen des MTV Rohrsen bei der mit insgesamt fast 1000 Kilometern längsten Auswärtsfahrt der Saison. Einer davon ist der 15-jährige Jasper, der Sohn von Betreuerin Maria Stiller.

veröffentlicht am 28.01.2011 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:37 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Handball. Sieben Fans begleiten heute die Frauen des MTV Rohrsen bei der mit insgesamt fast 1000 Kilometern längsten Auswärtsfahrt der Saison. Einer davon ist der 15-jährige Jasper, der Sohn von Betreuerin Maria Stiller. Als ihn seine Mutter fragte, ob er an diesem Wochenende zu den beiden Auswärtsspielen gegen den Handballclub Sachsen Neustadt-Sebnitz und gegen die Bundesliga-Reserve des amtierenden Deutschen Meisters HC Leipzig (morgen, 12.45 Uhr) mitfahren möchte, „habe ich sofort Ja gesagt“, sagt Jasper, dessen Herz schon seit vielen Jahren für Rohrsens Handballfrauen schlägt. Der 15-jährige Fan ist felsenfest davon überzeugt, „dass wir den Klassenerhalt noch schaffen können, obwohl die Saison ja bisher noch nicht so gut lief. Aber die 3. Liga ist auch wesentlich stärker als die Oberliga“. Ein paar Siege mehr hätten es schon sein können, meint Jasper. Aber noch sei alles drin. Leipzig sei zwar ein starker Gegner. „Aber ich habe ein gutes Gefühl, was das Spiel in Neustadt angeht. Im Hinspiel haben wir unser bestes Saisonspiel gezeigt.“ Das endete 31:31. Für den Fall, dass der MTV den dritten Saisonsieg feiern sollte, freut sich Jasper schon auf die Rückfahrt nach Rohrsen. „Denn immer, wenn wir ein Spiel gewonnen haben, ist die Partystimmung im Bus echt cool.“ Rohrsens Torhüterin Michaela Schostag, die nach einem Hörsturz wohl ausfallen wird, wäre schon mit einem Punkt zufrieden. Denn sowohl gegen Neustadt-Sebnitz als auch gegen Leipzig „sind wir krasser Außenseiter“. Zumal auch Abwehrchefin Nina Griese fehlen wird. Nach der 24:30-Heimpleite gegen Eintracht Hildesheim ist der Aufsteiger aus Rohrsen auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht – der Klassenerhalt ist somit in akuter Gefahr. Für Rohrsens Handball-Chef Thomas Niepelt gibt es trotzdem keinen Grund zur Panik: „Für uns ist noch alles drin. Die Wochen der Wahrheit kommen für uns erst noch.“

So sieht ein Fan des MTV Rohrsen aus: Der 15-jährige Jasper Stiller hat früher auch selbst Handball gespielt.

Foto: aro



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