weather-image

Aufstieg kein Thema beim VfL Hameln / Für Sohl ist Vorsfelde das Maß aller Dinge

Schubert: „Eine schöne Momentaufnahme“

Hameln. „Seit gestern haben wir die Köpfe wieder oben, haben die Niederlage gegen Vorsfelde hinter uns gelassen und bereiten uns auf das Auswärtsspiel in Soltau vor“, sagt Henning Sohl, Trainer des Handball-Oberligisten VfL Hameln. Auch wenn der 43-Jährige rückblickend auf das Gipfeltreffen sinniert, „dass wir nur ein Spiel verloren haben und nicht die ganze Saison“, ist das Thema Meisterschaft und Aufstieg für ihn „überhaupt kein Thema“. Auf eine entsprechende Nachfrage in diese Richtung kann Sohl nur den Kopf schütteln: „Vor ein paar Wochen wurde noch darüber diskutiert, wie wir hier einen Jannis Pille ersetzen können und jetzt sollen wir über Aufstieg reden? Vorsfelde hat uns deutlich vor Augen geführt, dass sie der Maßstab in der Oberliga sind und nicht der VfL. Der MTV ist der Meisterschaftsfavorit Nummer eins“, macht der Hamelner Übungsleiter deutlich.

veröffentlicht am 01.12.2014 um 16:33 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

270_008_7605429_sp108_0212_3sp.jpg

Und der Absteiger selbst würde auch gerne wieder hochgehen und nimmt die Favoritenrolle gerne an: „Wir hatten ein schönes Jahr in der 3. Liga, haben am Ende den Relegationsplatz nur knapp verpasst. Wir würden das noch einmal machen, um zu zeigen, dass wir es besser können“, orakelt MTV-Trainer Mike Knobbe. Auch für Björn Schubert, der mit Oliver Glatz und Frank Rosenthal für das Management verantwortlich zeichnet, sind Worte wie Meisterschaft oder Aufstieg „kein Thema“. „Es ist vertane Zeit, darüber jetzt zu reden. Und das tun wir auch nicht. Es ist ein Drittel der Saison gespielt und wir haben eine schöne Momentaufnahme. Wir sind in der Spitzengruppe dabei und freuen uns, dass es so gut läuft. Mehr aber auch nicht.“ Gleichwohl lässt der 38-jährige ein Hintertürchen offen: „Wenn wir vier Spieltage vor Schluss oben stehen oder die Chance zum Aufstieg haben, würden wir uns natürlich mit der Situation beschäftigen und Gedanken machen, wie wir damit umgehen.“ jko



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt