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MTV-Handball-Chef Thomas Niepelt: „Wir warten die Entscheidung ab“

Schostag-Sperre: Legt Rohrsen Einspruch ein?

Rohrsen. Rohrsens Handball-Chef Thomas Niepelt hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die rot-gesperrte Torhüterin Michaela Schostag im letzten und im Kampf um den Klassenerhalt möglicherweise entscheidenden Saisonspiel der 3. Liga gegen die Bundesliga-Reserve des Thüringer Handball-Clubs vielleicht doch spielen darf. Schostag, die am vergangenen Samstag gegen den VfL Oldenburg II wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah, wurde vorläufig für zwei Wochen gesperrt. Das heißt: Im nächsten Auswärtsspiel gegen Union Halle (Samstag, 17 Uhr) ist sie auf jeden Fall nicht dabei. Weil aber für die Berechnung des Fristablaufes laut Paragraf 17 der Rechtsordnung der Tag des Vergehens (13. April) mitgerechnet wird, dürfte Rohrsens Klasse-Keeperin am 27. April gegen Thüringen theoretisch wieder auflaufen – sofern es bei der Zwei-Wochen-Sperre bleibt. Doch das steht noch nicht fest.

veröffentlicht am 17.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:19 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Im Laufe der Woche wird es eine Entscheidung geben“, kündigte Staffelleiter Horst Keppler an. Weil Schostag der Schiedsrichterin einen Vogel gezeigt haben soll, was laut Niepelt aber nicht der Fall war, muss die Torhüterin aufgrund besonders grob unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von bis zu einem Monat bzw. vier Pflichtspielen rechnen. Das würde für sie das vorzeitige Saison-Aus bedeuten. „Wir haben im Spielbericht einen Einspruch wegen der Disqualifikation angekündigt“, so Niepelt. Sollte die Schostag-Sperre nach zwei Wochen ablaufen, könnte Rohrsens Handball-Chef auf einen Einspruch verzichten: „Wir warten die Entscheidung ab.“



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