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MTV kassiert 20:24-Heimpleite gegen HSG Osterode-Harz / Nur Manuela Schostag und Anja Basteck treffsicher

Schmerzen und Tränen – war’s das schon für Rohrsen?

Handball (kf). „In der entscheidenden Phase konnten wir keine Kohlen mehr nachlegen“, sagte Rohrsens Trainer Michael Hensel, der auch im Heimspiel gegen die HSG Osterode-Harz nur mit einer Rumpftruppe antreten konnte. „Gut gespielt, aber wieder verloren“, so lautete sein knappes Fazit nach der 20:24 (10:14)-Niederlage gegen den Tabellensechsten aus der Harzvorland. Nach der schmerzlichen Niederlage flossen im Hohen Feld erneut Tränen. War’s das schon für den Aufsteiger aus Rohrsen in der 3. Liga?

veröffentlicht am 13.02.2011 um 17:41 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Den besseren Start erwischte Osterode. Schon in der ersten Viertelstunde gab vor allem die polnische Nationalspielerin Emilia Rogucka mit fünf Toren klar die Richtung an. „Die haben wir in dieser Phase überhaupt nicht in den Griff bekommen“, klagte Hensel. Seine Spielerinnen ließen dazu viele gute Chancen ungenutzt. So auch, als sich der MTV auf 13:16 und 17:20 herangekämpft hatte. „Beim 17:20 geriet Osterode deutlich ins Schwimmen“, erkannte Rohrsens Trainer. Doch die Wende blieb aus. Nicht zuletzt, weil beim Aufsteiger erneut die personellen Alternativen fehlten. Während Hensel mit dem „Fähnlein der neun Aufrechten“ auskommen musste, konnte Osterode auf allen Positionen munter wechseln. „Kraft und Konzentration ließen nach“, stellte Hensel fest.

Stärkster Mannschaftsteil war die Abwehr. Dahinter bot Torhüterin Svenja Neumann, die 60 Minuten durchspielen musste, vor allem in der zweiten Halbzeit eine überragende Partie. In der Offensive fehlte hingegen die nötige Durchschlagskraft. „20 Tore sind einfach zu wenig“, erkannte Rohrsens Coach. Ihre starke Vorstellung der letzten Wochen untermauerte aber Anja Basteck, nicht nur wegen ihrer sechs Tore. Auch Manuela Schostag zeigte mit sieben Treffern durchaus Drittliga-Format – und in der Defensive sorgte Nina Griese für die nötige Stabilität. Nicht ganz so rund lief es diesmal für Nevena Orsulic. Die wurde am Kreis von der stabilen HSG-Abwehr fast total zugestellt. Erst in der Schlussviertelstunde konnte sie sich zweimal entscheidend durchsetzen.

Rohrsen: Svenja Neumann – Manuela Schostag (7/2), Katharine Tyce, Anja Basteck (6/1), Nina Griese (3), Vanessa Stöber, Nevena Orsulic (2), Anne Deutsch (1), Antje Peyerl (1), Amelie Feist.

Die Niederlage tat weh: Trost erhielt Rohrsens Torjägerin Manuela Schostag (rechts) von ihrer Schwester Michaela.

Foto: nls



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