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TC-Coach holt ehemalige Weltklasse-Handballerin in die Halle West

Schewtschenko Loncos Trumpf-Ass

Handball (kf). Absteigen ist nicht sein Ding. Deshalb zog Danilo Loncovic beim TC Hameln kurz vor Saisonende der WSL-Oberliga noch einmal ein Trumpf-Ass aus dem Ärmel. Mit Ina Schewtschenko holte der Trainer der TC-Damen eine ehemalige russische Weltklasse-Handballerin in die Halle West. Die 43-jährige Rückraumspielerin spielte u. a. für den Buxtehuder SV, TuS Nettelstedt und VT Bückeburg. Zuletzt lief sie für den MTV Auhagen, meldete sich beim WSL-Oberligisten aber schon im Februar ab. Davon bekam auch „Lonco“ schnell Wind mit und ließ seine guten Beziehungen spielen.

veröffentlicht am 16.04.2012 um 16:48 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

Der Handball-Fuchs aus Hameln fuhr zu einem kurzen Gespräch nach Bückeburg und machte den Überraschungsdeal perfekt. Er holte mit Ina Schewtschenko eine der einst besten Rückraumspielerinnen der Welt an die Breslauer Allee.

„Sie hilft uns auch ohne viel Training weiter“, ist Loncovic überzeugt. Aufatmen konnte er schon nach dem ersten Auftritt der international erfahrenen Torjägerin. Im Kreisderby legte sie der HSG Lügde/Bad Pyrmont beim 30:21 (15:9)-Sieg bei ihrer Premiere an der Breslauer Allee gleich zwölfmal den Ball ins Netz. Beim Schlusslicht Pyrmont/Lügde geht das große Zittern weiter, den Kurstädterinnen droht der zweite Abstieg in Folge. Eine starke Partie im TC-Dress zeigte auch Torhüterin Daniela Funck. Ihre Torquote konnten auch Anna Knezevic (4), Silke Hartmann (3), Cindy Keller (3) und Natalie Wais (3) verbessern. Beim Tabellenschlusslicht überzeugten Astrid Behde (7), Nicole Schrell (4) und Yvonne Rudolph (3/1).

Die TSG Emmerthal blieb beim Tabellenführer Großenheidorn II chancenlos und kassierte eine 24:35 (10:18)-Niederlage. Für das von Jens Michalewicz trainierte TSG-Team, das damit seine letzte Chance im Kampf um die Relegation verspielte, waren Katharina Roberts (6/2), Sigrid Schwarz (4), Doreen Männich (4), Carina Liepelt (3/1) und Neele Niemeyer (3) besonders treffsicher.

In der WSL-Oberliga der Männer bleibt Spitzenreiter TSG Emmerthal zwar klar auf Meisterkurs, tat sich aber beim 29:26 (14:11)-Heimsieg gegen den VfL Hameln II schwer. Nach einer 10:3-Führung hatte Trainer Ralph Schönemeier mit einem höheren Sieg gerechnet. Doch die lange Osterpause schien seinen Spieler überhaupt nicht bekommen zu sein. Die TSG führte nach der Pause mit 18:14, konnte sich aber nicht noch einmal entscheidend absetzen. Als Haupttorschützen ragten Christopher Beims (8), Bastian Reinecke (8) und Christian William (5) bei der TSG, Dennis Schumann (6), Jasper Pille (5), Patrick Eckhardt (5) und Harald Scherer (4) beim VfL II heraus.

HF Aerzen rannte gegen Bad Salzdetfurth zwar 40 Minuten einem Rückstand hinterher, am Ende reichte es aber dennoch zu einem sicheren 31:27 (12:14)-Heimsieg. Bester Spieler war der zwölffache Torschütze Peter Schulz. Dazu zeigten sich Alexander Bartling (6) und Benjamin Bauer (4) treffsicher.



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