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Rohrsens Frauen kassieren deftige 19:33-Heimpleite gegen Bad Salzuflen

Rumpfkader ohne Chance

Rohrsen. Das klare Ergebnis spricht für sich: 19:33 (10:15). Rohrsens Handballfrauen waren gegen das Team aus Bad Salzuflen chancenlos. In der vergangegen Drittliga-Saison hatten Schostag & Co. gegen Bad Salzuflen in eigener Halle noch klar mit 30:17 gewonnen.

veröffentlicht am 23.11.2014 um 13:31 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Auch diesmal wäre in Bestbesetzung wohl mehr möglich gewesen, aber neben Antje Peyerl (Kreuzbandriss) und Janeli Patrail (Schulterverletzung) fielen kurzfristig mit Spielmacherin Nele Biester und Saskia Parpart (beide krank) zwei weitere Stammspielerinnen aus. Und weil auch Katharine Tyce angeschlagen war, wurde das Konzept von Rohrsens Coach Frank Käber schon über den Haufen geworfen, bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte. Von Beginn an ging es eigentlich nur darum, die Niederlage möglichst in Grenzen zu halten, denn die vielen Ausfälle konnte Rohrsens kleiner Kader nicht verkraften. Weil auch Rohrsens ehemalige Drittliga-Spielerin Nina Griese verletzt passen musste, halfen mit Kathleen Goldberg, Annika Schaper und Ines Brandt drei junge Spielerinnen aus der Reserve aus, die sehr bemüht waren – aber auch total überfordert. Außerdem feierte Inga Symann, die eigentlich nur noch just for fun in der Regionsliga-Mannschaft des MTV spielt, ein spontanes Comeback in ihrer ehemaligen Mannschaft. Symann spielte am Kreis, dafür half Kreisläuferin Nevena Orsulic zunächst im Rückraum aus. Im Tor machten Michaela Schostag in der ersten und Ariane Böhm in der zweiten Halbzeit einen guten Job, aber im Angriff war Rohrsen viel zu harmlos. Hier war Torjägerin Manuela Schostag mit 12 Treffern die Alleinunterhalterin, obwohl auch sie viele Fahrkarten schoss. Während sich Bad Salzuflen mit nun 11:9 Punkten erst einmal aus dem Abstiegskampf verabschiedete, steckt Rohrsen (6:14 Pkt.) mittendrin. Aufgrund der prekären personellen Lage „müssen wir uns erst einmal in die Winterpause retten“, sagt Käber. Weil zurzeit die halbe Liga im Abstiegskampf steckt, geht er davon aus, „dass der Kampf um den Klassenerhalt bis zum Schluss spannend bleibt“.

MTV Rohrsen: Manuela Schostag (12/2), Katharine Tyce, Vanessa Bastek (je 2), Inga Symann, Nevena Orsulic, Christin Bormann (je 1).



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