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Hamelns Handballer wollen Verfolger Duderstadt auf Distanz halten / Kanngießer mit Rückenproblemen

Rosenthal: „Wir haben noch etwas gutzumachen“

Hameln. Zuletzt gegen Dingelbe hatte der VfL Hameln leichtes Spiel in der Handball-Oberliga. „Doch jetzt kommt ein anderes Kaliber auf uns zu“, ist sich Torwart Frank Rosenthal vor dem Top-Duell beim TV Jahn Duderstadt (Sa., 18 Uhr) sicher. Der 32-jährige Routinier und seine Vorderleute müssen dabei hellwach sein, denn es gilt, Torjäger Janis Grisanovs zu stoppen. Der lettische Nationalspieler ist mit 79 Treffern bester Feldtorschütze der Oberliga.

veröffentlicht am 22.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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„Seine Kreise müssen wir einengen“, weiß auch Trainer Sönke Koß, der zudem ein weiteres Augenmerk auf Torwart-Urgestein Christian Wedemeyer legt: „Er ist nicht nur starker Rückhalt, sondern Ausgangspunkt vieler gefährlicher Aktion. Wir dürfen Wedemeyer nicht ins Spiel kommen lassen.“ Der Tabellendritte (16:4 Pkt.) reist mit breiter Brust und voller Selbstbewusstsein ins Eichsfeld und peilt den sechsten Sieg in Folge an. Sollte das gelingen, würde man den Vierten Duderstadt als unmittelbarem Verfolger (14:8 Pkt.) auf Distanz halten. „Wir können ein richtiges Polster schaffen“, sagt Koß.

Doch die heimstarken Hausherren wissen natürlich auch, was die Stunde geschlagen hat und dass sie sich eigentlich keine Niederlage erlauben dürfen. Auch deshalb erwartet Hamelns Chefcoach „ein verdammt schweres Match“.

Aufstellungssorgen hat Koß nicht. Lediglich Thorben Kanngießer, zuletzt in blendender Verfassung, musste unter der Woche aufgrund von Rückenproblemen kürzertreten. Gefährdet ist sein Einsatz allerdings nicht. Bereits im Vorjahr lieferten sich beide Kontrahenten einen packenden Schlagabtausch, in dem der TV Jahn knapp mit 25:24 das bessere Ende für sich hatte. „Da haben wir noch etwas gutzumachen. Wir müssen sehen, dass wir die Partie lange offenhalten und dann in den entscheidenden Phasen mit unserem Tempospiel für Druck sorgen“, betont VfL-Keeper Frank Rosenthal. Duderstadt erwischte mit 5:5 Punktern einen verhaltenen Saisonstart, woraufhin Trainer Frank Mai Anfang Oktober seinen Rücktritt erklärte. Manager Ekki Loest übernahm das Kommando und brachte das Team wieder auf Kurs. Die Erfolgsserie fand am letzten Wochenende mit einer 20:26-Niederlage bei der HSG Schaumburg-Nord allerdings ihr jähes Ende. „Da war bei uns Bruder Leichtfuß im Spiel. Im Schongang gewinnt man in der Oberliga nicht. Gegen Hameln erwarte ich ein anderes Auftreten“, kommentierte Loest.jko



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