weather-image
19°
×

24 Paraden beim Hamelner 25:19-Sieg gegen Vorsfelde / Heemann packt zu

Rosenthal genial

Hameln. Handball-Oberligist VfL Hameln verabschiedete sich mit einem deutlichen 25:19-Sieg in die Weihnachtspause. Überragender Akteur in der Sporthalle von Afferde war Torhüter Frank Rosenthal mit 24 Paraden. Tim Otto (7) glänzte als Top-Torschütze.

veröffentlicht am 20.12.2015 um 13:34 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

Autor:

Da brannte diesmal gar nichts an. Mit einem ungefährdeten 25:19 (12:9)-Heimsieg gegen den MTV Vorsfelde verabschiedete sich der VfL Hameln in der Handball-Oberliga in die Weihnachtspause. Der reaktivierte Heiko Heemann stand von Beginn an in der Deckung in der Startformation.

„Ich wollte gleich Ruhe und Sicherheit in der Defensive haben. Das ist mit Heiko gelungen. Er hat eben schon seine Qualität und eine gewisse Präsenz“, lobte Trainer Henning Sohl. Dazu erwischte Torwart Frank Rosenthal einen Sahnetag und glänzte mit 24 (!) gehaltenen Bällen. Die beiden jeweils 34-jährigen „Altmeister“ machten somit im wahrsten Sinne des Wortes die Schotten dicht. Tim Heisterhagen rundete als „Siebenmeterkiller“ mit zwei gehaltenen Strafwürfen den starken Auftritt der Hamelner Schlussleute ab.

„Nach den 41 Gegentoren in der Vorwoche hatten wir uns geschworen, dass sich das nicht wiederholen darf. Das ist eindrucksvoll gelungen“, nannte Andreas Gödecke den Hauptgrund für den Erfolg. Der Angriff der Gäste wurde regelrecht zermürbt. Insbesondere Torjäger Bert Hartfiel brachte es auf lediglich drei Treffer und kam so gut wie gar nicht zur Entfaltung. So gut die Hamelner Abwehr stand, so zäh lief es im Spiel nach vorne. „Im Angriff war in der Tat der Wurm drin. Da waren wir zu verkrampft und haben zu viele Chancen ausgelassen“, gab auch Sohl zu, war aber dennoch zufrieden: „Wir wollten mit aller Macht gewinnen und der Sieg war auch nie gefährdet. Eine starke zweite Jahreshälfte können wir beruhigt abschließen.“ Den doppelten Punktgewinn brachte der VfL mit einem Zwischenspurt zwischen der 46. und 51. Minute von 16:14 auf 20:14 unter Dach und Fach. Da war der Widerstand beim Gegner gebrochen. Bei Vorsfelde hatte man aber auch den Eindruck, als sei das Team momentan mehr mit sich selbst beschäftigt. Am Donnerstag hatte sich MTV von Trainer Mike Knobbe getrennt. Das Coaching in Hameln übernahm der verletzte Linksaußen Marco Basile.

Brachte die Angreifer des MTV Vorsfelde fast zur Verzweiflung: Hamelns Torhüter Frank Rosenthal. awa

VfL: Rosenthal, Heisterhagen - Otto (7), Heemann (5), Glatz (5/2), Höltje (2), Niemeyer (2), Brendler (1), Gödecke (1), Maczka (1), Brodhage (1), Künzler, Jasarevic, Pille.

VfL Hameln - MTV Vorsfelde

44 Bilder


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Anzeige