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Hamelns Torhüter wieder im Training / Sonntag Hürde in Hohnhorst/Haste

Rosenthal auf Comeback-Kurs

Hameln. Ausgerechnet am ungeliebten Sonntag steht der VfL Hameln in der Handball-Oberliga vor einer hohen Hürde. Um 17 Uhr wird das Duell bei der SG Hohnhorst-Haste angepfiffen. Die Hausherren haben sich nach durchwachsenen letzten Jahren deutlich stabilisiert, rangieren mit 9:5 Zählern auf Platz sechs und brennen darauf, dem momentanen Tabellendritten (12:4 Punkte) die zweite Auswärtsniederlage beizubringen. „Hohnhorst ist so stark wie nie. Das ist für mich zwar auch etwas überraschend, aber die erste Sieben ist sehr ausgeglichen besetzt. Wir müssen schon alles abrufen, wenn wir erfolgreich sein wollen“, weiß auch Trainer Sönke Koß, der personell erneut aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Spielmacher Torben Höltje klagt noch über muskuläre Probleme an der kürzlich gebrochenen Hand. Gefährdet ist sein Einsatz aber nicht. Ebenso wenig der von Jannis Pille, der sich letzte Woche eine leichte Blessur am Rücken zugezogen hatte. Vor einer baldigen Rückkehr ins Team steht auch Torwart Frank Rosenthal. Der 32-jährige Routinier hat nach auskuriertem Riss des Syndesmosebandes das Training wieder aufgenommen.

veröffentlicht am 09.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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„Wir werden Frank nach der langen Pause aber behutsam aufbauen und ihn zunächst in der zweiten Mannschaft einsetzen. Sein eigener Wunsch ist es aber, noch in der Hinserie sein Comeback bei uns zu geben“, berichtet der Chefcoach. Bei der SG Hohnhorst-Haste gibt es übrigens ein Wiedersehen mit dem früheren VfLer Sebastian Reichardt. Als Vater des Aufschwungs gilt indes Spielertrainer Stefan Schmidt-Kolberg, der schon für die TSV Hannover-Burgdorf in der 2. Liga spielte. Mit Niko Blanke, Gunnar Jassim sowie Mirco Thieme lockte Schmidt-Kolberg zudem drei starke Neuzugänge ins Schaumburger Land, die schon für die TS Großburgwedel in der 3. Liga am Ball waren. Mit überzeugenden Leistungen warteten zuletzt auch die beiden Torhüter Niklas Blomberg und Johannes Müller auf.

Nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Folge, unter anderem mit einem 34:24-Sieg beim Lehrter SV, freut sich das Team um Torjäger Tim Kirchmann, sich endlich einmal wieder vor eigenem Publikum präsentieren zu können. „Hohnhorst stellt eine gute 6:0-Deckung und haut auch ordentlich drauf. Das wird Schwerstarbeit“, glaubt VfL-Shooter Thorben Kanngießer und fordert deshalb: „Wir müssen einen schnellen, sicheren Ball spielen und viel Laufarbeit leisten.“ Nach elf Toren in der Vorwoche möchte es der 23-Jährige möglichst wieder „krachen“ lassen.



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