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MTV verliert 24:31 gegen den Tabellenführer der 3. Liga / Schostag und Diedrichs sorgen für Druck nach vorn

Rohrsen kratzt nur eine Halbzeit an Blombergs Thron

Handball (kf). Die HSG Blomberg-Lippe II ließ sich vom MTV Rohrsen die Tabellenführung der 3. Liga nicht aus der Hand nehmen. Mehr als ein kurzes Kratzen am HSG-Thron war für Rohrsen nicht drin. Im vorletzten Heimspiel präsentierte sich der MTV keinesfalls als Kanonenfutter, doch die 24:31 (13:16)-Heimniederlage gegen das Spitzenteam aus Lippe war nicht zu verhindern.

veröffentlicht am 10.04.2011 um 19:38 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:21 Uhr

Handball (kf). Die HSG Blomberg-Lippe II ließ sich vom MTV Rohrsen die Tabellenführung der 3. Liga nicht aus der Hand nehmen. Mehr als ein kurzes Kratzen am HSG-Thron war für Rohrsen nicht drin. Im vorletzten Heimspiel präsentierte sich der MTV keinesfalls als Kanonenfutter, doch die 24:31 (13:16)-Heimniederlage gegen das Spitzenteam aus Lippe war nicht zu verhindern. Blombergs Trainerin Heike Ahlgrimm sah das Spiel zwar nur als Arbeitssieg, zeigte sich aber dennoch zufrieden: „Wir sind mit geringen Erwartungen in die Saison gestartet. Jetzt stehen wir ganz oben und wollen die Meisterschaft natürlich nicht mehr aus der Hand geben.“

In der ersten Halbzeit konnte der MTV gegen den Titelanwärter durchaus mitmischen. Die Mannschaft um Torjägerin Manuela Schostag führte nach acht Minuten sogar mit 4:3 und bereitete dem technisch versierten Bundesliga-Nachwuchs bis zum 8:8 Probleme. Dann zog die zwölffache Torschützin und bundesligaerfahrene Xenia Smits das Tempo an. Rohrsens Abwehr bekam die 17-jährige Jugendnationalspielerin nie entscheidend in den Griff. Mit schnellem Kombinationsspiel und druckvollen Würfen aus dem Rückraum machten die Gäste die spielerischen Unterschiede deutlich.

„Wir haben aber auch zu viele leichte Bälle aus der Hand gegeben“, musste Rohrsens Trainer Michael Hensel zugeben. Ansonsten fiel das Resultat für ihn standesgemäß aus: „Wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten geblieben und haben lange Zeit das Spiel offen gestaltet.“ Neben Manuela Schostag sorgte Saskia Diedrichs für Druck nach vorn. Bis zum 18:22 war kaum ein großer Leistungsunterschied zwischen dem Tabellenersten und dem Schlusslicht zu erkennen. Dann forderte Heike Ahlgrimm von den HSG-Girls deutlich mehr Engagement. Denn einen Zittersieg wie beim 29:28 im Hinspiel wollte sie nicht noch einmal erleben. Ihr Team verstand die klare Ansage der 90-fachen Ex-Nationalspielerin und baute die Führung souverän aus. Neben Smits hatte Rohrsens Abwehr nun auch mit der achtfachen Torschützin Mirja Mißling große Mühe. Rohrsen: Michaela Schostag, Neumann – Diedrichs (2), K. Bormann, Tyce (4), Basteck (5/1), Orsulic (2), Griese (3), Manuela Schostag (8/3), Feist, Deutsch.



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