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Handball-Landesliga: Kleiner Kader bereitet Trainer Oliver Duus Probleme

Rohrsen funkt SOS

HAMELN-PYRMONT. Drei Spiele, drei Pleiten – Handball-Landesligist MTV Rohrsen funkt als Schlusslicht bereits SOS. Doch davon will Trainer Oliver Duus vor dem Auswärtsspiel (So., 17 Uhr) in Sehnde nichts hören. „Wir haben genügend Möglichkeiten, um wieder aus dem Keller herauszukommen“, ist sich der junge Coach sicher.

veröffentlicht am 21.09.2017 um 22:37 Uhr

Hoffnungsträger im Trikot des MTV Rohrsen: Jannis Ricke. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Doch der ehemalige MTV- Kreisläufer weiß, dass er mit seinem kleinen Kader keine großen Sprünge machen kann: „Vor allem gegen Stöcken fehlten uns jegliche Alternativen.“ So auch im Angriff, wo sich mit Mats Busse der Torjäger der vergangenen Saison zum aktuellen Spitzenreiter TV 87 Stadtoldendorf verabschiedet hat. „Deshalb müssen wir uns die Tore erarbeiten und das entstandene Loch mit mannschaftlicher Geschlossenheit stopfen“, hat Duus erkannt. Hoffnungsträger ist vor allem Jannis Ricke, der in den letzten beiden Spielen mit 19 Toren herausragte. Die größten Sorgen bereitet ihm aber die Defensive: „Wir haben zu viele einfache Gegentore kassiert. Da ist deutlich mehr Stabilität erforderlich. Nur damit kommen dann auch die ersten Punkte und Siege.“

Selbst möchte Duus das schwarz-weiße MTV-Trikot möglichst nicht mehr überstreifen: „Nur im Notfall werde ich wohl noch einmal die Schuhe schnüren.“ Ganz ausschließen will er diese Variante aber nicht: „Der Kader bietet nun mal keine großen Varianten.“ Auch weil Rohrsen aus dem Nachwuchsbereich der JSG Weserbergland keine jungen Talente in den Herrenkader hochziehen kann.
HO-Handball – TuS Bothfeld (Sa., 19 Uhr). Trainer Frank-Michael Wahl hat die Niederlage in Stadtoldendorf längst abgehakt: „Die Partie müssen wir schnell aus dem Kopf bekommen.“ Gegen die punktgleichen Bothfelder soll sein Team von Beginn an für klare Verhältnisse sorgen. Dafür steht Wahl am Rosenbusch zwar sein fast kompletter Kader zur Verfügung, dennoch wird er in Angriff und Abwehr umstellen müssen. Denn Fabian Weidemann hat es in Stadtoldendorf arg erwischt. Der Youngster zog sich einen Bänderriss zu und wird einige Wochen fehlen. „Der Ausfall schmerzt uns schon. Denn Fabian hat in den letzten Spielen einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, hadert Wahl.
SV Alfeld – VfL Hameln II (So., 17 Uhr). Für das VfL-Trainergespann Daniel Wick und Hanns Bäkmann gibt es gegen den vom Hamelner Duo Roland Schwörer/Matthias Braun trainierten Verbandsliga-Absteiger nur ein Ziel: „Wir fahren nach Alfeld, um zu gewinnen. Trotz personeller Probleme haben wir da nichts zu verlieren.“

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