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Hameln zittert sich zum 32:31-Sieg gegen Soltau

Retter Rosenthal

Hameln. Das war knapp! Mit einer spektakulären Parade rettete Torwart Frank Rosenthal Sekunden vor dem Ende dem VfL Hameln den hauchdünnen 32:31 (15:14)-Zittersieg gegen den MTV Soltau.

veröffentlicht am 03.05.2015 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Die Hausherren festigten damit den sechsten Platz in der Handball-Oberliga. Dabei hätte es überhaupt nicht mehr so eng werden müssen. Denn zwischen der 55. und 58. Minute machte der VfL aus einem 29:28 eine sichere 32:28-Führung und die Punkte schienen über der Ziellinie. Doch weit gefehlt. Die Hamelner, bei denen kurzfristig auch noch Heiko Heemann berufsbedingt ausfiel, leisteten sich einige überhastete Abschlüsse. Soltau – hier trafen Joel Agovic (12/6) und Edvin Hamidic (10/1) am besten – bestrafte die Aussetzer gnadenlos und kam 55 Sekunden vor Schluss zum 32:31-Anschlusstreffer. Dann wurde es noch einmal hektisch: Erst scheiterte Sebastian Maczka an Soltaus Keeper Julian Lehmberg, dann Agovic im Gegenzug an Rosenthal. Und anstatt Maczka wurde so Hamelns Torhüter, der bis dahin mit Licht und Schatten agierte, zum gefeierten Helden. „Wir waren selbst schuld, dass es am Ende so eng wurde“, resümierte Oliver Glatz, der zusammen mit Jannik Henke, Jasper Pille und dem seit Wochen in bestechender Form agierenden Dominik Niemeyer zu den Aktivposten der Blau-Weißen gehörte.

„Soltau hätte einen Punkt verdient gehabt. Aber es kann nicht immer Sonntag sein“, meinte Trainer Henning Sohl, der sich zudem selbstkritisch gab: „Mit meinen Wechseln hatte ich nicht unbedingt das glücklichste Händchen.“ Soltaus Trainer Bernd Schors trauerte dem durchaus möglichen Erfolg nach: „Wir hätten gerne etwas mitgenommen.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen – Niemeyer (8), Henke (7/3), Glatz (6), Pille (4/2), Maczka (4), Brendler (1), Schubert (1), Gödecke (1), Künzler, Jasarevic, Jürgens, Schorich.

VfL Hameln - MTV Soltau

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Quelle: awa


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