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Erster Verbandsliga-Auftritt für die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf in Warberg

Reise ins „sportliche Niemandsland“

Hessisch Oldendorf. Am ersten Spieltag hätte es Aufsteiger HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf in der Handball-Verbandsliga auch einfacher haben können. Zumindest was die Auswärtsfahrt betrifft, denn die Mannschaft von Trainer Carem Griese muss zum Auftakt gleich beim HSV (Handball-Spielverbund) Warberg/Lelm antreten. Mal eben 160 Kilometer hin und natürlich spät am Abend auch wieder zurück.

veröffentlicht am 19.09.2014 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

Deshalb soll bei solch einem großen Aufwand möglichst auch etwas Zählbares herausspringen. Premiere in der Verbandsliga und dann gleich zwei Auswärtspunkte – das wäre für Trainer Carem Griese ein optimaler Start in der fünften Liga.

Doch im Vorfeld ist das alles nur Spekulation. Denn die Hessisch Oldendorfer fahren heute in ein für sie bislang „sportliches Niemandsland“. Informationen über den HSV Warberg/Lelm kamen an der Weser nur äußerst spärlich an. Die Warberger zogen in der vergangenen Saison ihre Mannschaft frühzeitig aus der Oberliga zurück und waren seitdem völlig von der Bildfläche verschwunden. Viele Spieler kehrten dem Verein den Rücken, und so wurde am Rande des Elms nicht nur eine völlig neue Mannschaft aus dem Hut gezaubert, sondern mit dem HSV Warberg-Lelm auch gleich eine neue Spielgemeinschaft gegründet. Und die soll es nun in der Verbandsliga richten.

Klar, dass Carem Griese seine HO-Handballer heute auch nicht auf den Gegner ausrichtet. „Wir müssen unser Spiel durchbringen“, lautet die Vorgabe an Routinier Johannes Bauer und seine Mitstreiter, die mit breiter Brust Richtung Osten fahren.kf



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