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VfL-Trainer Henning Sohl muss schon in Rosdorf ohne den Rechtsaußen planen

Raabe macht den Abflug

Hameln. Auf ein langes Wochenende können sich die Oberliga-Handballer des VfL Hameln freuen. Ob es auch ein schönes wird, entscheidet sich am Freitag. Denn um 20 Uhr wird in der Sporthalle am Siedlungsweg die erste Auswärtspartie der Saison bei der HG Rosdorf angepfiffen. „Nach dem holprigen, aber zumindest erfolgreichen Start gegen Alfeld wollen wir es besser machen und auch die Punkte mitnehmen“, orakelt Trainer Henning Sohl, der personell keine Sorgen und somit die Qual der Wahl hat. Nicht mehr zum Kader gehört allerdings Yannic Raabe. Der 23-jährige Rechtsaußen aus Bückeburg hat sich abgemeldet, weil ihm der Aufwand zu hoch war.

veröffentlicht am 26.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

Im Training hat der Chefcoach mit seinen Schützlingen eine intensive Videoanalyse der jüngsten Partie vorgenommen. Hauptthema war dabei die Abwehrarbeit, wo dem Trainer zuletzt einiges missfallen hat. „Wir haben jedes der 26 Gegentore aufgearbeitet. Die Spieler haben sich das auch selbstkritisch angeschaut“, berichtet der Coach und will deshalb „in Rosdorf einen Schritt nach vorne sehen.“ Im Angriff erwartet er von seinem Team zudem eine geduldigere Vorgehensweise. „Wir dürfen da nicht in Hektik verfallen“, sagt der 43-Jährige. Und auch Allrounder Florian Backhaus verspricht Besserung: „Unsere Chancenauswertung gegen Alfeld war eine Katastrophe. Wir können das besser.“ Gegner HG Rosdorf-Grone startete mit einer 19:25-Niederlage bei der HSG Schaumburg-Nord und wird nun vor eigener Kulisse sicher ein anderes Gesicht zeigen wollen. Wie beim VfL, steht auch bei den Göttinger Vorstädtern mit Gernot Weiss ein neuer Mann auf der Kommandobrücke, für den die Oberliga noch Neuland ist. Zuvor trainierte der 47-Jährige, der in Rosdorf das Erbe von Mirko Jaissle antritt, den Frauen-Zweitligisten SG Kirchhof. Der gebürtige Rumäne spielte einst in der Bundesliga für den TV Eitra und den TSV Milbertshofen. Mit Kreisläufer Daniel Müller, der vom TV Jahn Duderstadt kam, und dem nach Kreuzbandriss wieder genesenen Konstantin König (kam in der letzten Saison aus Baunatal) hat die HG gewaltig an Qualität gewonnen. Nach durchwachsener Vorbereitung sieht Weiss seine Mannschaft noch nicht dort, wo er sie hinhaben will: „Meine Mannschaft ist jung, willig und hat Potenzial. Aber wir haben noch einen langen Weg mit viel Arbeit vor uns.“jko



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